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Donnerstag, 13. August 2015
Schennjesse Bausatz

Kaltwintergarten

Bild: Kaltwintergarten

Der kalte Wintergarten ist wegen seines guten Preis-Leistungsverhältnisses eine beliebte Alternative zu den Wintergartenvarianten.

  • Ein Kaltwintergarten ist hauptsächlich als Regen- und Windschutz gedacht, sowie der frostfreien Überwinterung von Pflanzen. Unkomplizierte Konstruktionen , z. B. aus Aluminium und leicht aufschiebbare Frontelemente machen seine Bedienung kinderleicht und lassen ihn zum Verwandlungskünstler werden.
  • Des Weiteren benötigt man für Kaltwintergärten geringere Wandanschlusshöhen, was ihn leicht anbaubar macht. Besonders empfehlenswert ist der Anbau an die Südseite des Gebäudes. Diese Lage lässt den nicht beheizbaren Kaltwintergarten zum 3 Jahreszeiten Wintergarten werden.
  • Die Seitenverglasung des Kaltwintergartens besteht aus einer Einfachverglasung, die es möglich macht, den Innenraum des Kaltwintergartens in kürzester Zeit aufzuheizen, sobald er von den ersten Sonnenstrahlen erfasst wird.

Der Kaltwintergarten ist ein Sonnenfänger, der Sie, Ihre Pflanzen und Ihre Gartenmöbel vor fast allen Wetterkapriolen schützt. Wind, Regen und Schmutz bleiben draußen.

Günstige Baukosten

Der Kaltwintergarten ist sowohl in vielen Standardabmessungen als auch in individuellen Größen anbaubar. Die günstigen Baukosten belaufen sich auf etwa 750 Euro pro Quadratmeter.

Saisonverlängerung

Im Herbst und im Frühjahr ist ein Kaltwintergarten der Saisonverlängerer und kann bei angenehmen Temperaturen mitunter sogar an den ersten Novembertagen noch genutzt werden.


 

 

Beispiele

Vorteile eines Kaltwintergartens

Ein Kaltwintergarten ist die ursprüngliche Form unserer Wintergärten und ist vorrangig ein Gewächshaus und Überwinterungshaus für frostempfindliche Pflanzen.

  • Durch die einfache Konstruktion und Verglasung sowie das Fehlen von Heizung und speziellen Lüftungssystem ist ein Kaltwintergarten kostengünstiger. Der Handel bietet etliche Standardformen für den Selbstaufbau an.
  • Durch eine geringere Anschlusshöhe ist der Anbau an eine Hauswand auch im Eigenbau problemlos möglich.

Kurz zusammengefasst ist ein Kaltwintergarten ein Glasanbau, der vor Regen und Wind schützt und daher keinen Wärmeschutzbestimmungen unterliegt. Für Glasanbauten, die sich mit einem Gewächshaus vergleichen lassen, ist meistens keine Baugenehmigung erforderlich. Hat der Wintergarten eine Wohngebäudeverbindung, dann wird in der Regel eine Baugenehmigung benötigt.

Im besten Fall sollte der Kaltwintergarten in Südrichtung angebaut werden, um sommers wie winters die Sonne nutzen zu können. Mit einer Solaranlage kann der Kaltwintergarten sogar etwas beheizt werden.

Mit einer mobilen Elektroheizung können Sie ebenfalls heizen, um die Temperatur zu erhöhen, ist jedoch angesichts der hohen Stromkosten nicht empfehlenswert. Wer seine Pflanzen auch bei Frost ein angenehmeres Klima gönnen möchte, kann mit einer einfachen schwarzen Regentonne, die mit Wasser gefüllt wird, Wärme in den Wintergarten holen. Tagsüber heizt sich die Regentonne, bzw. das Wasser durch die Sonneneinstrahlung auf und nachts gibt die Tonne die gespeicherte Wärme wieder ab.

Nachteile eines Kaltwintergartes

Je nach Verwendungs-Wunsch kann der Kaltwintergarten selbstverständlich auch Nachteile haben.

  • So verfügt er wegen seiner einfachen Konstruktion und Einfachverglasung nicht über einen effektiven Wärmeschutz. Lüftung und Beschattung erfolgen in der Regel manuell.
  • Ohne Heizung ist der Kaltwintergarten nicht ganzjährig bewohnbar.

Pflanzen im Kaltwintergarten

Anders als Menschen, fühlen sich frostempfindliche Kübelpflanzen auch im Winter im Kaltwintergarten wohl. Ob Zitronenbäume, Zimmerazaleen, mediterrane Kräuter oder Trompetenbaum – sie alle wollen kühl, aber frostfrei überwintern und sind daher in einem beheizten Wintergarten fehl am Platz. Bevor Sie die Pflanzen in den Kaltwintergarten stellen, sollten Sie diese vorher gründlich auf Schädlinge untersuchen und abgestorbene Pflanzenteile entfernen. Zeigen sich Schädlinge, sollten Sie diese gegebenfalls mit einem Schädlingsmittel bekämpfen, um eine Übertragung auf andere Pflanzen zu vermeiden. Pflanzen, die kalt überwintert werden, müssen nur ab und an gewässert werden und benötigen in der Regel keinen Dünger. Im Frühjahr ist ein Kaltwintergarten als Gewächshaus zum Vorziehen von Blumen, Gemüse und Salat bestens geeignet. Ab Mitte Mai können Kübelpflanzen wieder ins Freie und bis Oktober dort verbleiben. Der Kaltwintergarten ist somit frei für gemütliche Sitzmöbel und viele Sommerabende, die man geschützt vor Regen und Wind im Wintergarten verbringen kann.

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