Innenansicht eines Wohnwintergartens aus Aluminium der Fa. Sunshine
Bild: Wintergarten Sunshine GmbH
Aussenansicht eines Kaltwintergartens/Glashauses der Fa. Solarlux
Bild: Glashaus Solarlux GmbH

Wintergarten
Was ist das eigentlich?

Im Laufe der Jahrhunderte und besonders in den letzten Jahrzehnten veränderte der Wintergarten sein Aussehen, aber auch seine Funktion - vom reinen Pflanzenhaus zum Wohnwintergarten.

Heute unterscheiden wir zwei Arten von Wintergärten, den Kaltwintergarten und den Wohnwintergarten.

Der Wohnwintergarten

Holzwintergarten Aussenansicht bei Nacht
Bild: Schennjesse GmbH
Holz/Alu Wintergarten Aussenansicht
Bild: Zitzmann GmbH

Der Wohnwintergarten unterscheidet sich erheblich vom Kaltwintergarten und unterliegt der Energiesparverordnung. Vor der Montage, bzw. des Baus eines Wintergartens ist eine Baugenehmigung und eventuell das Einverständnis des Nachbarn notwendig, wenn grenznah gebaut werden soll.

Der Wohnwintergarten dient häufig als Erweiterung des Wohnraumes und ist somit auch vom Wohnhaus aus begehbar. Er stellt daher besondere Anforderungen an die Heizungsanlage und den Aufbau des Bodens. Eine automatische Beschattungs- und Belüftungsanlage ist in einem Wohnwintergarten für optimale Klimaverhältnisse sinnvoll und verhindert Feuchtigkeitsschäden oder Wärmeverlust durch falsches Lüften.

Der Wohnwintergarten besteht aus einem wärmegedämmten Profil aus Kunststoff, Holz, Metall oder einer Metall/Holz-Kombination und einer Wärmeschutz-/Sicherheitsverglasung.

Als Erweiterung des Wohnraumes bringt ein Wohnwintergarten den Bewohner ganzjährig mehr Wohnqualität und wärmeliebenden Pflanzen das optimale Klima, während der Kaltwintergarten nur zur Überwinterung von heimischen und frostempfindlichen Pflanzen dient.

Der Kaltwintergarten

Kaltwintergarten Aluminium von Aussen
Bild: Kaltwintergarten Bsp. 1
Kaltwintergarten Aluminium von Aussen
Bild: Kaltwintergarten Bsp. 2

Der Kaltwintergarten besteht aus einem Holz-, Kunststoff- oder Metallprofil mit Sicherheitsverglasung. Er steht entweder für sich selbst oder ist als Anlehn-Wintergarten an einer Hauswand montiert. In der Regel verfügt er über einen separaten Eingang und kann nicht vom Wohnhaus aus betreten werden. Eine Heizungsanlage ist für den Kaltwintergarten nicht nötig, kann aber nachträglich beispielweise für die Zucht und Pflege von exotischen Pflanzen installiert werden.

Der Kaltwintergarten dient zur Aufzucht von Pflanzen und verlängert für die Bewohner den Sommer, bei entsprechender Aufstellung in Südrichtung. Eine Beschattung von innen und außen sollte für ein gutes Klima vorhanden sein, ebenso eine Möglichkeit der manuellen oder elektrischen Belüftung.

Der Bodenbelag kann in einem Kaltwintergarten frei gewählt werden. Ob Terrassenplatten, Holzdielen, Kies oder Erde - der Boden sollte dem Zweck des Kaltwintergartens angepasst werden.

Kaltwintergärten sind in der Regel baugenehmigungsfrei, wenn sie eine bestimmte Größe nicht überschreiten und sind somit vergleichbar mit Gewächshäusern. Hier sollten aber vorab die unterschiedlichen Auflagen und Regelungen der Bundesländer eingesehen oder bei den Behörden erfragt werden. Möglicherweise ist für eine Aufstellung im Grenzbereich zum Nachbarn dessen Einwilligung nötig.


Vier Dinge sind für die Planung und Ausführung von Wintergärten besonders wichtig:

Konstruktion

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Beschattung

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