Bild: Bild: Wikoma Wintergarten GmbH &Co. KG

Frage:

Wir wollen uns einen Wintergarten bauen lassen. Der Wintergarten soll aus Holz-Alu hergestellt werden und nach längerem Suchen haben wir nun zwei fast identische Angebote (Qualität und Preis) vorliegen. Allerdings unterscheiden sich die Angebote im Detail.

Angebot 1:
Dreifachverglasung – Sonnenschutzglas und Innenbeschattung – keine Dachlüftung – ca. 32 % der Glasfläche lässt sich öffnen.

Angebot 2:
Zweifachverglasung – Sonnensegel (beschichtet) – Dachfenster über Steuerung zu öffnen – ca. 27 % der Glasfäche lässt sich öffnen – Zuluftgitter.

Welches ist die bessere Lösung für einen Wintergarten, der an eine Loggia angebaut wird und ca. 1/3 der Gesamtfläche beträgt.

Antwort:

Ich würde erst einmal auch zu Angebot 2 tendieren, wobei ich da schon noch einige Fragen/Anmerkungen hätte.

Warum wird hier explizit die maximal öffenbare Glasfläche genannt. Soll die eine Lüftungsfunktion übernehmen? Falls ja, kann ich da aus eigener Erfahrung sagen, dass diese Fläche bei uns (ca. 30%) fast immer geschlossen oder maximal gekippt ist, da tagsüber keiner daheim ist.

Insofern ist Angebot 2 bei einer ersten Betrachtung lüftungstechnisch sicher die bessere Variante, da man über die Zuluftgitter (Schlitzlüfter oder was ist das) Luft zuführen und über das gesteuerte Dachfenster die warme Luft abführen kann. An der Stelle kommen aber sicher gleich die Gegner der Schlitzlüfter aus ihren Löchern, die in den Dingern nur Kältebrücken sehen und dass man sich in der Übergangszeit täglich bücken muss, um auf-/zuzumachen. Wer das nicht will, sollte für die Zuluft kleine Kippfenster mit Antrieb nehmen (die Fliegengitter dann aber nicht vergessen).

Dann die nächste Frage: Handelt es sich um ein (oder mehrere) Dachfenster oder (ein) seitliche(s) Fenster im Giebelbereich? Falls es ein Dachfenster ist – gibt es eine Möglichkeit, dies durch ein normales Fenster in der Senkrechten zu ersetzen (wie hoch ist der Wiga – ist das möglich?). Vorteil – es ist technisch wesentlich einfacher (und v.a. wasserdichter :-)) ) zu realisieren, es ist billiger und kann eventuell auch bei Regen geöffnet bleiben (bei uns ist das Fenster unter dem Dachüberstand des Hauses an der der Wiga angebaut ist und war fast den ganzen Sommer offen). An der Stelle kommt dann sich der Hinweis, dass es hier technisch ausgereifte dichte Dachfensterlösungen gibt.

Ich gehe davon aus, dass sich das Sonnensegel außen befindet und starr montiert werden soll. Warum keine Markise, denn eine Steuerung scheint ja schon vorhanden. Damit könnte man gewünschten Sonneneinfall reinlassen, denn es gibt Zeiten, da will man die Sonnenstrahlen ja auch zur Erwärmung des Wiga nutzen.

Bei allen Fragen hilfreich unsere Checkliste.
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