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Dienstag, 22. Juli 2014
Bahlburg GmbH - Wiesmoor

Wintergarten - Standort

Das Grundstück bestimmt den Standort

Bild: Sunshine Wintergarten GmbH

In der Regel kann man sich heute kaum noch sein Traumgrundstück aussuchen, sondern muß nehmen, was man bekommt und was vor allen Dingen auch noch erschwinglich ist.

Oft wird es so sein, daß ein Wohnhaus schon vorhanden ist und erst im zweiten Anlauf ein Wintergarten errichtet wird. Ideal wäre es allerdings schon, wenn man bereits bei der Planung von Haus und Garten den Standort des späteren Wintergartens berücksichtigen würde.

Die reine Südlage ist nicht automatisch, auch die unbedingt erstrebenswerte Lage für einen solchen Glasanbau. Außerdem ist die Himmelsrichtung nicht allein von entscheidender Bedeutung, sondern man muß sich nach dem Haus selbst und dem Grundstück richten.

Da sind schließlich die Wohnräume zu beachten, z. B. eine schon ausgebaute Terrasse mit einem Kellerabgang, die umgeändert oder verlegt werden muß.

Wege in den Garten spielen eine Rolle, die Einhaltung von Grenzabständen ist wichtig, große Bäume können eine Planung über den Haufen werfen und was sonst noch alles an Hindernissen auftauchen kann und zu neuen Überlegungen zwingt. Man sieht wieder, daß man frühzeitig mit der Planung beginnen sollte.

Himmelsrichtung

Licht und Wärme prägen Klima und Atmosphäre. Deren Intensität wiederum hängt von der Himmelsrichtung ab, nach der der Wintergarten ausgerichtet ist.

Ein nordorientierter Wintergarten fängt im Sommer die ersten und letzten Sonnenstrahlen des Tages ein, wird aber meistens tagsüber durch das Haus abgeschattet und ist daher ein relativ kühler, erholsamer Platz. Soll der Wintergarten jedoch ganzjährig genutzt werden, so muss er im Winter ganztägig geheizt werden, da er von der tiefstehenden Sonne nicht erreicht wird.

Ein ostorientierter Wintergarten wird von der Morgensonne und dem ersten Teil der Mittagssonne erwärmt, dann aber durch den Schatten des Hauses vor allzu großer Hitze bewahrt. Er ist daher ein idealer Frühstücksplatz.

Der südorientierte Wintergarten hat über das Jahr zwar den höchsten Wärmegewinn durch die Sonneneinstrahlung, muss aber im Sommer gegen allzu hohe Temperaturen durch Beschattung und Belüftung geschützt werden.

Ein westorientierter Wintergarten wird von der späten Mittags- und der Abendsonne aufgewärmt und geht mit der gespeicherten Wärme in die Nacht. Dafür ist er am Morgen kühler.

Wintergarten auf dem Balkon

Bild: Sunshine Wintergarten GmbH

Beispiele für gelungene Lösungen von Balkonwintergärten gibt es auch schon, deshalb ist dieser Gedanke gar nicht so abwegig. Man überlege einmal, wieviele Balkonbesitzer es gibt. Viel hängt natürlich von der zur Verfügung stehenden Grundfläche ab. Die üblichen Minibalkone sollte man so belassen wie sie sind. Der Aufwand würde sich kaum lohnen, wenn man nicht auf diesem Wege den Wohnraum vergrößern könnte. Größere Balkons dagegen bieten sich oftmals für eine Glasumrandung direkt an.

Schön wäre es, wenn über einem solchen Balkon kein weiterer Balkon wäre, damit man die Vorstellung hätte, in einem Rundum-Glashaus zu wohnen. Selbstverständlich ist eine vordere und seitliche Verglasung besser als ein offener Balkon.

Die sonstigen Voraussetzungen für einen Balkonwintergarten sind die gleichen wie beim Bau auf einem Flachdach oder dem flachen Garagendach. Die vorhandene Balkonbrüstung kann hier sogar schon in die Konstruktion einbezogen werden, was sich bestimmt günstig auf die Gestehungskosten auswirkt.

Zugang vom Haus und Garten

Sind diese Fragen geklärt, muß festgestellt werden, wie dieser neu geschaffene Raum am besten erreicht wird. Sicher wird es an der Garagenhauswand im Bereich der ersten Etage Fenster geben, die zu einer Tür umgewandelt werden können.

Sollte das Garagendach bzw. das Dach des Anbaues und der Fußboden der ersten Etage nicht auf einer Ebene liegen, könnte eine kleine Treppe von nur zwei oder drei Stufen den Unterschied leicht überbrücken. Die Lage der Innenräume spielt hier natürlich auch noch eine wichtige Rolle.

Ist die obere Wohnung für sich abgeschlossen und der Wintergarten auch nur für die Bewohner der ersten Etage gedacht, wird sich bedeutend leichter eine zufriedenstellende Lösung finden lassen. Ansonsten muß ein kurzer Flur oder ein Durchgangszimmer geschaffen werden. Das gleiche Problem taucht auf, wenn man auf dem Dach einen Dachgarten oder nur eine Terrasse, besser eine Hochterrasse mit Pergolaumrandung schaffen möchte. Zusätzlich kann man noch einen Zugang vom Garten her schaffen.

Bild: Wikoma GmbH

Hier wird dann allerdings eine richtige Treppe mit 13 oder 15 Stufen erforderlich.  Ob diese Treppe an einer Wand entlang geführt wird oder eine Wendeltreppe diese Aufgabe übernimmt, kommt auf die eigenen Vorstellungen und die örtlichen Verhältnisse an.

Der Wintergarten oder der Dachgarten würde in diesem Fall die Aufgabe einer Durchgangsstation übernehmen.

Ansonsten wird eine Front mit Schiebefenstern, besser noch mit Schiebetüren ausgestattet, damit man im Sommer oder an warmen Tagen direkt an der frischen Luft und freien Natur sitzt. Machbar ist fast alles.

 

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