Interview mit der Firma Zitzmann Wintergartenbau
Die Firma Zitzmann Wintergartenbau ist der Fachmann für Wintergärten in Holz- und Holz-Aluminiumkonstruktion.
Wintergarten-Ratgeber:
Herr Zitzmann, wann wurde Ihr Unternehmen gegründet?
Herr Zitzmann:
Unser Unternehmen besteht seit 1. April 2000.
Wintergarten-Ratgeber:
Sie haben ein internationales Netz kompetenter Wintergartenberater geschaffen, um auch Ihren Kunden in den Nachbarländern Ihre Leistungen anbieten zu können.
Wie kann man sich das vorstellen?
Herr Zitzmann:
In der Regel fanden uns die Personen im Internet und kamen so auf uns zu.
Durch die Veröffentlichung im Internet fanden unsere Wintergartenbauten großes Interesse und Gefallen.
Besonders hervorgestochen ist die Individualität, dass die Konstruktionen passend zum Haus erstellt wurden.
Durch diese Anfragen aus unterschiedlichen Regionen bauten wir so nach und nach unser Netzwerk auf.
Planung-Unterbau-Dreifachverglasung
Wintergarten-Ratgeber:
Da Sie auch im Ausland tätig sind, müssen Sie sich schon während der Planungsphase mit unterschiedlichen Dingen, wie z.B. Bauvorschriften auseinandersetzen. Was können Sie uns hierzu sagen?
Herr Zitzmann:
So ganz grundlegend anders ist das eigentlich nicht. Meist gibt es im Ausland nicht ganz so strenge Auflagen wie in Deutschland. Brandschutz und Statik ist auf jeden Fall das Gleiche, jedoch Bauformenbestimmungen und z. B. auch Bebauungsgrenzen, das ist in vielen Fällen gar nicht gegeben.
Wobei es schon gewisse Dinge gibt, die zu beachten sind. Denkmalschutz zum Beispiel ist überall gegeben. In England wurde uns z. B. gesagt, dass nur Holzkonstruktionen machbar sind – keine Holz-Alukonstruktionen. So haben wir witterungsbedingt einen Wintergarten aus Eiche gebaut, damit auch dieser lang bestehen kann.
Bei den Dachflächen arbeiten wir immer mit Holz-Aluminium, damit das Holz immer wetterfest mit Aluminium abgedeckt ist. Bei den Wandflächen arbeiten wir mit etwas Dachüberstand, so dass das Wetter nicht unbedingt direkt auf die Wandflächen auftrifft. Wobei die Eiche ein sehr wetterbeständiges Material ist.
Auch bei den Unterbauten bzw. Bodenaufbauflächen gibt es große Unterschiede.
Verglasung - Beschattung
Wintergarten-Ratgeber:
Wie sieht es aber mit dem Argongas aus, welches ja zur Isolierung den Zwischenraum der Scheiben befüllt? Ist dies denn nicht auch vergänglich mit den Jahren?
Herr Zitzmann:
Wir werden von den Glasherstellern immer wieder darauf hingewiesen, dass diese Scheiben absolut dicht sind. Denn auch in diesem Bereich entwickelt sich die Technik immer weiter.
Aus meiner langjährigen persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass ich noch keine Scheibe, welche einwandfrei hergestellt wurde und beim Transport keinen Schaden genommen hat, irgendwann einmal blind geworden wäre oder Wasser gezogen hätte. Auch der Scheibenrand ist heutzutage UV-beständig, was früher nicht gegeben war.
Heute arbeitet man eigentlich von Haus aus schon mit einem rundum UV-beständigen Scheibenrand und manche decken diesen sogar noch zusätzlich ab.
Natürlich wird im ersten Moment oftmals der Mehrpreis einer Dreifachverglasung oder andere Aufpreise gesehen. Doch die Klientel hat auch den längeren Nutzen davon, so dass sie sich meist für die bessere Isolierung und dergleichen entscheiden.
Es gibt noch einen anderen Effekt der Dreifachverglasung: So gering mein Wärmeverlust (Auslass) nach außen ist, so wenig kommt im Sommer auch Wärme herein.
Das heißt also, wenn man nicht gerade den ganzen Tag voll in der Sonne liegt, kann man getrost auf eine Außenbeschattung verzichten. Voraussetzung hierfür allerdings ist, dass man eine gute Be- und Entlüftung hat.
Hat man den ganzen Tag keinen Luftaustausch, so hat man natürlich eine Wärmeentwicklung im Wintergarten. Daher ist die Be- und Entlüftung auch so überaus wichtig, damit hier der richtige Luftaustausch stattfinden kann.
Wintergarten-Ratgeber:
Auf die Be- und Entlüftung kommen wir noch zu einem späteren Zeitpunkt.
Herr Zitzmann:
Wenn man berücksichtigt, dass man eine Außenbeschattung nur ca. 3 – 4 Monate eines Jahres nutzt, und diese je nach Größe schon leicht einmal 4.000 Euro kosten kann, investiert man doch dieses Geld lieber gleich in eine Dreifachverglasung und in ein Sonnenschutzglas für das Dach, denn man hat einen höheren Nutzen davon. Zumal so eine Außenbeschattung auch ein Verschleißteil ist, welches nach gewisser Zeit wieder ausgetauscht werden muss.
Belüftung - Steuerungsanlagen
Wintergarten-Ratgeber:
Ein großes Thema ist die Belüftung. Was können Sie uns dazu sagen?
Herr Zitzmann:
Auch in dieser Richtung wird was getan, z. B. Zuluft aus dem Keller.
Bisher gängiges Verfahren ist, sich die Zuluft aus Belüftungsschlitzen zu holen, welche im Sockel mit eingearbeitet sind. In Kombination mit einem Absauggerät wird die Luft bei geöffnetem Belüftungsschlitz von außen eingesaugt.
Wenn nun draußen schon höhere Temperaturen sind, sauge ich mir quasi die warme Luft von außen auch in den Raum hinein.
So war die Überlegung, woher man Luft beziehen kann, welche kühler ist.
Wenn man nun einen, vom Volumen her ausreichend großen und einen geruchsneutralen Kellerraum hat, legt man schon bei der Fundamenterstellung ein Rohr mit in den Keller hinein, welches als Auslass im Fußboden des Wintergartens mündet. Vergleichbar wie ein Kanalheizkörper mit aufliegendem Rost.
Dies können wir bündig mit den Bodenfliesen einbauen und wenn dann die Abluftanlage eingeschaltet wird, geht automatisch der Rohrmotor für die Zuluft aus dem Keller an. Beide Geräte sind miteinander gekoppelt, so dass die warme Luft oben abgesaugt wird und die kühle Luft von unten her mit nachgeschoben wird.
Wintergarten-Ratgeber:
Von daher heißt es auch nicht umsonst, dass Steuerungsanlagen als notwenig erachtet werden.
Herr Zitzmann:
Ja, eine Steuerungsanlage sollte schon sein. Egal, ob man berufstätig ist oder einfach nur gerne unterwegs ist. Über die Steuerungsanlagen kann ich sowohl meine motorische Be- und Entlüftung laufen lassen, als auch meine Beschattungsanlage. Keine Pfützen durch geöffnete Fenster, wenn es zwischendurch einmal geregnet hat, denn es gibt auch die Möglichkeit eines Regensensors.
Genehmigungen
Wintergarten-Ratgeber:
Ich habe eine Frage bezüglich der Genehmigungen. Dadurch dass Sie alle fachkompetenten Mitarbeiter im Haus haben, werden auch Baugenehmigungen über Sie eingeholt. Wie sieht es nun aus, wenn man aber auch die Genehmigung eines Nachbarn benötigt?
Herr Zitzmann:
Die muss der Bauherr selbst einholen!!!
Selbstverständlich unterstützen wir den Bauherrn dahingehend, dass er erst einmal von uns eine Zeichnung bekommt, anhand welcher dann auch der Nachbar ersehen kann, was geplant ist und welche Grundlagen hierzu nun auch vorliegen. Genehmigungen des Nachbarn müssen immer dann eingeholt werden, wenn die Bebauungen unter 3 Metern zum Nachbargrund liegen.
Wintergarten-Ratgeber:
Wie sieht die Sachlage aus, wenn der Nachbar einmal die Genehmigung hierzu abgegeben hat? Kann diese Genehmigung wieder zurückgezogen werden?
Statik - Spannungsgeräusche
Wintergarten-Ratgeber:
Wie wichtig ist für Ihr Unternehmen die Statik?
Herr Zitzmann:
Die Statik ist überaus wichtig. Das Baubüro, mit dem wir zusammenarbeiten, ist berechtigt, Statiken zu errechnen, da der zuständige Bauingenieur auch Statiker ist. So erhält auch der Kunde den Nachweis über die Statik, denn es kann bei der einfachen Baugenehmigung vorkommen, dass dieser Nachweis vorgelegt werden muss.
Und auch für uns ist die Statik von Interesse, da dem Kunden keine unnötigen Kosten auferlegt werden sollen. Dies kann man durch eine errechnete Statik ausschließen.
Wichtig ist vor allem, dass die notwendige Sicherheit geboten ist.
Wintergarten-Ratgeber:
Kommen wir nun aber zu einem anderen Thema Herr Zitzmann: Es wird mit unterschiedlichen Materialien gearbeitet und alle Materialien haben unterschiedliche thermische Ausdehnungen. So können natürlich auch Spannungsgeräusche entstehen. Können diese Spannungsgeräusche verringert oder gänzlich vermieden werden?
Herr Zitzmann:
Ja, wir sind mit dieser Thematik vertraut. Es kommt öfter mal vor, dass der Kunde später einmal sagt, dass der Wintergarten die ersten ein, zwei Jahre morgens, wenn die Sonne aufgeht und am Abend, wenn es wieder kühler wird, an den unterschiedlichsten Stellen Knackgeräusche abgibt. Nachts ist dann immer Ruhe.
Das kommt natürlich daher, dass wir mit Aluminium arbeiten und dieses dehnt sich aus, wenn es warm wird. Wenn es wieder kühler wird, zieht es sich wieder zusammen. Nun muss man sich vorstellen, dass dieser Vorgang ein Schieben auf dem Unterbau bedeutet. Bei einer Holz-Alukonstruktion haben wir Abstandshalter, welche das Aluminium auf dem Holz halten. Wenn das Aluminium nun durch thermische Dehnung auf den Kunststoffhaltern hin und her geschoben wird, verursacht es diese Geräusche.
Die Materialien müssen sich sozusagen die erste Zeit aufeinander einarbeiten, doch die Geräusche hören auf, wenn dies passiert ist.
Wintergarten-Ratgeber:
Spielt hier auch die Ausrichtung des Wintergartens eine Rolle? Nach Süden ausgerichtete Wintergärten sind ja länger und auch stärker Sonneneinstrahlungen ausgesetzt wie z. B. nördlich ausgerichteten Wintergärten gegenüber.
Herr Zitzmann:
Selbstverständlich, denn bei längerer und stärkerer Sonneneinstrahlung kann sich viel mehr Material ausdehnen. So können wir den Kunden getrost sagen, dass dies KEIN Mangel ist, sondern dass sich diese Spannungsgeräusche nach gewissen Zeiten wieder legen. Wichtig ist vielleicht auch noch zu erwähnen, dass wir alle Stöße verschweißen lassen.
Wandanschluß - Wärmedämmung
Wintergarten-Ratgeber:
Noch ein sehr wichtiger Punkt für unser Interview Herr Zitzmann – das Thema Wandanschluss.
Herr Zitzmann:
Ja, ein sehr wichtiger Punkt.
Dort, wo der Wandanschluss stattfindet, muss man die Wand luft- und wasserdicht mit einer Dichtbahn abkleben, vor dem letzten Deckprofil, welches quer zum Wandanschluss verläuft. Natürlich gibt es auch hier unterschiedliche Dichtbahnen und mit noch einigen anderen Arbeitsschritten bekommt der Wandanschluss die notwendige Feuchtigkeitssperre.
Eine Kältesperre ist hier nicht gegeben, da die Kälte tief ins Mauerwerk einzieht und auch hinter dem Wandanschluss hindurch ziehen kann. Empfehlenswert hier wäre, wenn keine ausreichende Wärmedämmung des Mauerwerks gegeben ist, die Wand innerhalb des Wintergartens zu dämmen, so dass die Kälte nicht von außen durch das Mauerwerk hindurch ziehen kann und dadurch unter Umständen Kondensat entstehen könnte.
Wintergarten-Ratgeber:
Eine zusätzliche Wärmedämmung des Mauerwerks ermöglicht dem Kunden hier also auch, sein Bestmöglichstes zu tun, um Kondenswasser zu vermeiden.
Herr Zitzmann:
Ja auf jeden Fall. Schwitz- oder Kondenswasser kann fatale Folgen haben.
Schwierig natürlich auch, da man oft nicht mehr die Ursache für die Schwitzwasserbildung findet, schon alleine wenn man große Pflanzen im Wintergarten überwintern möchte. Der Wintergarten wird zu dieser Zeit nicht voll beheizt. Doch dadurch, dass auch hier immer wieder der Zugang zum Haupthaus geöffnet wird und die Pflanzen auch mit Wasser versorgt werden, welches in der Luft mit verdampft – trifft hier nun also die kältere Luft mit der warmen Luft aufeinander und legt sich an den noch kälteren Glasscheiben ab. Hier kommt es nun zur Kondensatbildung.
Wichtig ist zu erwähnen, dass der Gesetzgeber bei reinen Aluminiumwintergärten eine verschließbare Öffnung zum Haus hin dringend vorschreibt, da die Aluminiumprofile eine sehr geringe Wärmedämmung haben – der U-Wert liegt bei 2,4. Dies schreibt der Gesetzgeber auch wegen der CO2 Entwicklung vor, weil man über den Aluminiumwintergarten viel mehr Wärmeverluste hat, wie beispielsweise gegenüber einem gut gedämmten Holz-Aluminium-Wintergarten.
Energieeinsparverordnung - Heizsysteme
Wintergarten-Ratgeber:
Dies war nun ein sehr gutes Stichwort von Ihnen: Wir haben eine Energieeinsparverordnung und die Wärmeschutzverordnung in Deutschland. Inwieweit greifen diese Verordnungen in den Wintergartenbau mit ein?
Herr Zitzmann:
Nicht so drastisch wie bei dem Neubau eines Hauses oder bei einem Hausumbau. Man bekommt Auflagen, welche man zur Wärmeschutzverordnung und CO 2 Verminderung erfüllen muss. Wenn man allerdings nicht vorlegen kann, dass diese Auflagen erfüllt werden, erhält man heutzutage keine Bau- oder Umbaugenehmigung mehr.
Beim Wintergarten ist dies leider nicht so. Man kann z. B. einen Aluwintergarten mit Stegplattendach ans Haus bauen lassen – durch diesen Wintergarten hat man allerdings einen sehr hohen Wärmeverlust. Hierzu hat der Gesetzgeber noch keine Bestimmungen, lediglich, wie schon gesagt, dass eine verschließbare Türe zum Haupthaus vorhanden sein muss.
Wintergarten-Ratgeber:
Kommen wir kurz auf das Thema Heizung zu sprechen. Es gibt ja die vielfältigsten Varianten, von der konventionellen Heizung bis hin zur Infrarotheizung. Haben Sie persönlich schon Erfahrungen mit den Infrarotheizungen sammeln können?
Herr Zitzmann:
Wir persönlich haben erst eine Infrarotheizung für einen Kunden verbaut, welcher eine schnelle Heizmöglichkeit benötigte. Der Wintergarten sollte als eine Art Raucherzimmer genutzt werden und somit die Temperatur kurzfristig immer angenehm sein.
Ansonsten verbauen wir meist die konventionellen Heizungen – sehr schön, auch optisch – sind Fußbodenheizungen. Allerdings werden das ein oder andere Mal auch noch Heizkörper verbaut.
Die derzeitige Verbauung liegt bei 80% Fußbodenheizung.
Türvarianten
Wintergarten-Ratgeber:
Wovon hängt bei Ihnen die Entscheidung der zu verbauenden Türvariante ab? Ist es der Kundenwunsch, der hier im Vordergrund steht oder aber die Entscheidung, dass auch die Türvariante zum Gesamtkonzept der Individualität des Wintergartens passt?
Herr Zitzmann:
Für uns steht der Kundenwunsch immer an erster Stelle!
Doch auch hier ist die Beratung sehr wichtig - was ist gefragt, was möchte der Kunde, für welchen Zweck soll die Türe sein und auch zu welchem Preis.
Ich persönlich favorisiere immer die Parallel-Kipp-Schiebetür und die Dreh-Kipptüre.
Wenn eine flache Schwelle benötigt wird, kann man natürlich eine ganz normale Nebeneingangstüre verbauen – z.B. eine flache Schwelle für einen Rollstuhl.
Man sollte aber wissen, dass diese verschiedenen Türvarianten unterschiedlich dicht sind. Normale Nebeneingangstüren schließen nicht so dicht wie zum Beispiel ein normales Fenster. Durch die Fläche kann auch immer ein kleiner Wärmeverlust vorhanden sein. Die Parallel-Kipp-Schiebetür und die Dreh-Kipptüre hingegen drücken sich durch die Verriegelung in die vorhandene Dichtung hinein – wie bei einem Fenster.
Auch eine nach innen öffnende Faltanlage schließt wie ein Fenster, durch das in die Dichtung pressen, rund herum dicht (luftdicht) ab.
Die Hebeschiebetüre hingegen schiebt sich an sogenannten Schlauchdichtungen vorbei und wird beim Verriegeln nicht so sehr eingepresst. Dies ist von der Handhabung ein wenig leichter.
Weiterer Vorteil einer Parallel-Kipp-Schiebetüre ist, dass man die Türe gekippt lassen kann, auch wenn man das Haus verlässt. Durch die diebstahlsicheren Verriegelungen kann man hier guten Gewissens die Türen gekippt lassen.
Dachkonstruktion
Wintergarten-Ratgeber:
Geschlossene Dachkonstruktion oder Glasdach? Ihr Unternehmen bietet ja Pavillons und Wintergärten an. Wie sieht es aus, wenn ein Kunde mit dem Wunsch einer geschlossenen Dachkonstruktion für einen Wintergarten auf Sie zukommt?
Herr Zitzmann:
Wir haben auch schon Wintergärten mit Ziegeldach gebaut, das ist kein Problem. Hierzu arbeiten wir dann mit Dachdeckern zusammen.
Wintergarten-Ratgeber:
Wobei hier wieder die Zusammenarbeit zwischen Statiker und Dachdecker sehr wichtig ist.
Herr Zitzmann:
Das ist richtig. Die beiden betroffenen Parteien arbeiten hier engmaschig zusammen.
Gewährleistung
Wintergarten-Ratgeber:
Zum Thema Gewährleistung und Garantie finden Interessenten bereits auf Ihrer Homepage aussagekräftige Informationen und können Sie als zuverlässigen Partner sehen.
Herr Zitzmann:
Unsere Wintergärten haben eine Gewährleistungszeit von 5 Jahren, ebenso 5 Jahre auf alle zusätzlichen Baugewerke und 2 Jahre auf alle elektrischen Einbauteile.
Wintergarten-Ratgeber:
Wie sind Ihre persönlichen Erfahrungswerte über die Haltbarkeit eines Wintergartens allgemein?
Herr Zitzmann:
Ich kann jetzt natürlich nur von unseren Wintergärten sprechen und wir haben bisher noch keine Probleme gehabt.
Natürlich kommen hier und da mal kleine Nacharbeiten auf uns zu, z. B. eine Türe nachstellen oder dass vielleicht mal eine Scheibe angelaufen ist, die jedoch vom Glashersteller sofort ausgetauscht wurde und wir sie neu eingesetzt haben.
Auch für die Zukunft – sollte ein Mangel festgestellt werden, werden wir uns umgehend darum bemühen diesen zu beseitigen.
Selbstbausatz
Wintergarten-Ratgeber:
Herr Zitzmann, wenn ein Kunde auf Sie zukommt und zu Ihnen sagt, dass er die komplette Planung für einen Wintergarten von Ihrem Unternehmen haben möchte, den Wintergarten an sich aber als Selbstbausatz bei Ihnen erwerben möchte, ist das möglich?
Herr Zitzmann:
Ja, dies kommt häufig vor. Wir bieten dem Kunden den Wintergarten zur Selbstabholung an oder liefern ihn auch. Am ersten Tag bieten wir dann eine Art Aufbauhilfe an, damit dem Kunden auch alles erklärt werden kann. Allerdings gibt der Kunde, mit dem Tag an dem wir anliefern, seine Gewährleistungsansprüche (Dichtigkeit, defekte Scheiben beim Einbau, etc.) ab. Und hier wird dann eigentlich sofort davon Abstand genommen.
Wintergarten-Ratgeber:
In diesem Zusammenhang nun meine nächste Frage. Wenn sich ein Kunde für den Selbstbausatz entscheidet, Gewährleistungsansprüche hin oder her, und er hat Fragen und / oder kommt nicht weiter - steht dann ein Mitarbeiter von Ihrer Firma zur Verfügung, um den Kunden zu unterstützen?
Herr Zitzmann:
Selbstverständlich, wir lassen keinen Kunden "im Regen stehen". Auch wenn keine Fragen kommen, schauen wir gerne einmal während der Baumaßnahmen vorbei und erkundigen uns, wie der Kunde zurechtkommt.
Schlusswort
Wintergarten-Ratgeber:
Eine abschließende Frage: Gibt es von Ihrer Seite noch irgendetwas, worauf Sie Bauherrn ausdrücklich hinweisen möchten, oder bietet Ihr Unternehmen einen besonderen Service an?
Herr Zitzmann:
An erster Stelle steht bei mir die Aufklärung dem Bauherrn gegenüber bezüglich der Wärmedämmung. Durch unsere Individualität kann ich fast uneingeschränkte Formgestaltungen anbieten. Mit dem Leimholz kann ich jegliche Formen gestalten und habe meine Wärmedämmung gegeben. Hier entstehen mir keine Kältebrücken.
Der Vorteil des Holz-Alu-Wintergartens ist, dass man die Kreativität „spielen“ lassen kann.
Sehr schön zu sehen auch auf unserer Homepage unter:
www.zitzmann-wintergartenbau.de
Herr Zitzmann:
Ebenso haben wir ja auch die Möglichkeit der individuellen Farbgestaltung. Wir lassen unsere Farben auf Kundenwunsch, auch auf die Möbel der Kunden, abmischen. Die Farbe kann ganz zum Schluss gewählt werden, da bei uns keine Preisunterschiede in der Farbgestaltung sind.
Und wir haben keine Preisunterschiede bei den Größenöffnungen der Türen. Einen weiteren Service, den wir mit anbieten: Wir bauen unsere Ablüftungen selber. Wir beziehen die Einzelteile und können so einen Lüfter mit einer sehr hohen Volumenleistung und einem sehr geringen Energiebedarf anbieten, der zudem noch sehr geräuscharm ist.
Auf diese Produktion sind wir schon sehr stolz, denn sie können dies ganz normal über einen Thermostat drehzahlgesteuert regeln – unterstützt durch die Zuluft, die ich mir aus einem kühlen Raum hole.
Wintergarten-Ratgeber:
Wie Sie sagten, zum Beispiel aus dem Keller.
Herr Zitzmann:
Ja genau. Und ich möchte noch einmal besonders darauf hinweisen, dass sich Befürchtungen eines feuchten Kellers bei unseren Bauten niemals bestätigt haben.
Ein Hinweis noch dazu: Wir verglasen Wintergärten ja nicht rundherum. Meist hat man auf einer Seite einen Sockel, bei der die Fensterfront ein wenig höher steht (um eventuell auch Möbel davor stellen zu können). Meine Empfehlung ist: Diese Wand mit einem Lehmputz verkleiden zu lassen. Denn der Lehmputz hat noch den entscheidenden Vorteil, dass er die Feuchtigkeit im Wintergarten mit regulieren kann. Er nimmt Feuchtigkeit, die zu viel ist, auf, und wenn die Feuchtigkeit im Raum zu niedrig ist, gibt er sie wieder ab.
Wintergarten-Ratgeber:
Herr Zitzmann, wir bedanken uns ganz herzlich für das ausführliche Interview und wünschen Ihnen weiterhin gute Geschäfte.





























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