Hallo WiGa Freunde,
seit September sind wir stolze Besitzer eines WiGa. Er ist 4x8 m groß, aus thermisch getrennten Alu-Profilen, 3 fach Verglasung, 2 große Schiebetüren an der Länstseite und einer Faltanlage als Übergang zur Terasse. Geheitzt wird mit Kampmann Bodenkanal Konvektoren an der Längstseite. Die Außenbeschattung mit Elsner Solexa funktioniert auch tadelloß. Nin ist der Winter da und so einige Probleme. Wir nutzen den WiGa z. Zt. als Kaltwintergarten und fahren Temperaturen vom 5 bis 8°C da wir eine statliche Sammlung von Oleander dort überwintern lassen. Und bevor die Fragen aufkommen, warum so eine Aufwendige Konstruktion für einen kalten WiGa, wir hoffen irgend wann mal das Rentenalter erreichen zu können und Zeit haben um uns öffter im WiGa aufhalten zu können als es uns unsere Zeit jetzt erlaubt. Und da nachträglich Dämmumg so gut wie unmöglich ist, haben wir vorgesorgt. Nun zu meinen Fragen:
1. Eine große Scheibe in der Schiebetür hat plötzlich einen Riß bekommen. Der WiGa-Bauer hat mir empfohlen meine vorhandene Glasversicherung Inanspruch nehmen. Ich habe aber Bedenken, dass wir die Versicherung bei einem so umpfangreichen Glashaus möglicherweise öffters als uns lieb wäre beanspruchen müssen und möchte sie nicht gleich überstrapazieren. Nun die Frage: gibt es nicht eine Gewährleistung bei dem WiGa-Bauer für Glasschäden dieser Art? Es sind gerade mal 3 Monate nach der Fertigstellung vergangen, Spannungen im Glas etc.
2. Es ist das leidliche Thema Feuchtigkeit. Und wenn man den Forum durchsieht, dann sind die Empfehlungen "lüften, lüften, lüften". Nun hat es auch gut im Herbst fuktioniert, Tür einen Spalt offen gelassen und gut ist es. Aber nun haben wir Frost drausen und schon geht es nicht. "Abhilfe" schaft gerade ein Luftentfeuchter, der aber bei der niedrigen Temperatur im WiGa doch seine Probleme hat obwohl er eine RLF von 60-70% schaft, aber der Taupukt bei 2-3°C liegt und die Aluprofile bei -10°C Außen doch schon mal eine Temperatur von 0°C haben und damit doch noch Feuchtigkeit kondensieren. Das periodische Lüften am Wochenende hat doch bessere Ergebnisse gebracht. Nun hatte ich folgende Idee: eher als Notlösung für den Sommer gedacht, habe ich im Dachbereich einen DeltaKlima Lüfter und zwei Zulüfter unten in den Ecken der Länstseite einbauen lassen. Deren Steuereung 500 lässt sich mit einem Hygrostat 501 erweitern und damit auch feuchtigkeitsabhängige Lüftung ermöglichen. Meine Bedenken beruhen auf der fehlender Zusasmmenarbeit mit der Heizungssteuerung, es wäre doch schade wenn die Heizung läuft während gelüftet wird. Da ich einigermaßen in der Elektrotechnik bewandert bin, könnte ich mir vorstellen, mit einer einfacher Relaissteuerung die Heizung während des Lüften abzuschalten. Wird es grundsätzlich funktionieren? Oder sind meine Gedanken falsch? Und solten nicht lieber etwas meht Geld in eine komplette Steuerung (z. Bsp. Elsner WS1 oder WS1000) investiert werden?
3. Wir hatten mal ein Versuch in den vergangenen kalten Tagen gestartet und haben die Temperatur auf 15°C erhöht um zu sehen, ob das Feuchtigkeitsproblem besser zu beweltigen wäre. Das Resultat war, dass der Schnee auf dem Dach zu schmelzen anfing, die Dachrinne aber eingefroren war und das Wasser nun in den WiGa hereinfließ. Ist es normal oder ein Baumangel? Lässt sich dies mit einer Dachrinnenheizung verhindern? Wie sind eure Erfahrungen mit einer Dachrinnenheizung, sie verbraucht sicher eine Menge Strom.
Ich hoffe auf ein Paar Antworten auf meine Fragen, auch nur zu einem oder anderm Punkt. Vielen Dank schon mal Vorraus.
WTR


