Riß in der Scheibe/Lüftung/Dachrinnenheizung

Fragen technischer Natur zum Thema Wintergarten

Moderator: ClaudiaC

Riß in der Scheibe/Lüftung/Dachrinnenheizung

Beitragvon wtr » Mo 6. Dez 2010, 12:32

Hallo WiGa Freunde,

seit September sind wir stolze Besitzer eines WiGa. Er ist 4x8 m groß, aus thermisch getrennten Alu-Profilen, 3 fach Verglasung, 2 große Schiebetüren an der Länstseite und einer Faltanlage als Übergang zur Terasse. Geheitzt wird mit Kampmann Bodenkanal Konvektoren an der Längstseite. Die Außenbeschattung mit Elsner Solexa funktioniert auch tadelloß. Nin ist der Winter da und so einige Probleme. Wir nutzen den WiGa z. Zt. als Kaltwintergarten und fahren Temperaturen vom 5 bis 8°C da wir eine statliche Sammlung von Oleander dort überwintern lassen. Und bevor die Fragen aufkommen, warum so eine Aufwendige Konstruktion für einen kalten WiGa, wir hoffen irgend wann mal das Rentenalter erreichen zu können und Zeit haben um uns öffter im WiGa aufhalten zu können als es uns unsere Zeit jetzt erlaubt. Und da nachträglich Dämmumg so gut wie unmöglich ist, haben wir vorgesorgt. Nun zu meinen Fragen:

1. Eine große Scheibe in der Schiebetür hat plötzlich einen Riß bekommen. Der WiGa-Bauer hat mir empfohlen meine vorhandene Glasversicherung Inanspruch nehmen. Ich habe aber Bedenken, dass wir die Versicherung bei einem so umpfangreichen Glashaus möglicherweise öffters als uns lieb wäre beanspruchen müssen und möchte sie nicht gleich überstrapazieren. Nun die Frage: gibt es nicht eine Gewährleistung bei dem WiGa-Bauer für Glasschäden dieser Art? Es sind gerade mal 3 Monate nach der Fertigstellung vergangen, Spannungen im Glas etc.

2. Es ist das leidliche Thema Feuchtigkeit. Und wenn man den Forum durchsieht, dann sind die Empfehlungen "lüften, lüften, lüften". Nun hat es auch gut im Herbst fuktioniert, Tür einen Spalt offen gelassen und gut ist es. Aber nun haben wir Frost drausen und schon geht es nicht. "Abhilfe" schaft gerade ein Luftentfeuchter, der aber bei der niedrigen Temperatur im WiGa doch seine Probleme hat obwohl er eine RLF von 60-70% schaft, aber der Taupukt bei 2-3°C liegt und die Aluprofile bei -10°C Außen doch schon mal eine Temperatur von 0°C haben und damit doch noch Feuchtigkeit kondensieren. Das periodische Lüften am Wochenende hat doch bessere Ergebnisse gebracht. Nun hatte ich folgende Idee: eher als Notlösung für den Sommer gedacht, habe ich im Dachbereich einen DeltaKlima Lüfter und zwei Zulüfter unten in den Ecken der Länstseite einbauen lassen. Deren Steuereung 500 lässt sich mit einem Hygrostat 501 erweitern und damit auch feuchtigkeitsabhängige Lüftung ermöglichen. Meine Bedenken beruhen auf der fehlender Zusasmmenarbeit mit der Heizungssteuerung, es wäre doch schade wenn die Heizung läuft während gelüftet wird. Da ich einigermaßen in der Elektrotechnik bewandert bin, könnte ich mir vorstellen, mit einer einfacher Relaissteuerung die Heizung während des Lüften abzuschalten. Wird es grundsätzlich funktionieren? Oder sind meine Gedanken falsch? Und solten nicht lieber etwas meht Geld in eine komplette Steuerung (z. Bsp. Elsner WS1 oder WS1000) investiert werden?

3. Wir hatten mal ein Versuch in den vergangenen kalten Tagen gestartet und haben die Temperatur auf 15°C erhöht um zu sehen, ob das Feuchtigkeitsproblem besser zu beweltigen wäre. Das Resultat war, dass der Schnee auf dem Dach zu schmelzen anfing, die Dachrinne aber eingefroren war und das Wasser nun in den WiGa hereinfließ. Ist es normal oder ein Baumangel? Lässt sich dies mit einer Dachrinnenheizung verhindern? Wie sind eure Erfahrungen mit einer Dachrinnenheizung, sie verbraucht sicher eine Menge Strom.

Ich hoffe auf ein Paar Antworten auf meine Fragen, auch nur zu einem oder anderm Punkt. Vielen Dank schon mal Vorraus.

WTR
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Re: Riß in der Scheibe/Lüftung/Dachrinnenheizung

Beitragvon Coin » Mi 15. Dez 2010, 15:11

zu1. schwierig Sie müssten nachweisen können, das es am dem Glas gelegen hat also ein Gutachten.
Sicher Kann es manchmal zu Spannungen Produktionsfehler im Glasbau geben aber da steckt keiner drin, kann aber auch durch höhere Gewalt kaputt gehen wie wind usw..

Der Verkäufer sollte so Kulant sein und die Scheibe auswechseln, sowas spricht sich schnell rum Guter Service und Leistung.

Aber ob er es macht ist die andere Frage :D

zu2.

Undicht? Denke Baumangel Den Händler Drauf ansprechen lösung finden

mfg
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Re: Riß in der Scheibe/Lüftung/Dachrinnenheizung

Beitragvon Maisekaiser » Sa 18. Dez 2010, 09:37

Hallo,

habe seit Mai auch einen Wohn - Wintergarten. Nachdem es das erste mal richtig geschneit hat war die komplette Dachrinne inklusive Fallrohr zugefroren. Beim Heizen lief dann das Tauwasser über die Lüftungsschlitze in die Profile und trat jeweils an den Seiten nach innen aus. Wir waren nur mit dem aufwischen beschäftigt. Abhilfe soll wo einen Dachrinnenheizung ( hatte ich noch nie gehört ) bringen. Gestern habe ich das Eis komplett entfernt und diese Heizung (36 W pro Meter) installiert.
Ich bin gespannt obs Funktioniert. Hat jemand Erfahrung damit bisher?

Werde jegliche Erfolge hier einstellen.

Frohe Weihnacht
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Re: Riß in der Scheibe/Lüftung/Dachrinnenheizung

Beitragvon Martin » Di 21. Dez 2010, 22:40

Gleiches Problem, Dachrinne übervoll mit Eis, schmelzendes Wasser kann nicht abfließen und drückt in die Konstruktion... Wiga steht seit fast sieben Jahren, das hatten wir selbst bei dem "Jahrhundertwinter" letztes Jahr nicht...;-(

Wiga-Bauer meinte, er wundert sich, dass wir die ersten sind, die sich bzgl. des Problems bisher gemeldet haben... er hatte aufgrund der hohen Schneemengen schon befürchtet, dass es zu Probs kommen könnte, der Wiga wäre auf diese Schneemengen nicht ausgelegt... er will mir auch ne Rinnenheizung einbauen, würde er inzwischen seit 2-3 Jahren standardmäßig machen...

Mein Öko-Gewissen meldet sich allerdings an dieser Stelle, wenn's darum geht im Winter "draußen" zu heizen...mir stellen sich die Nackenhaare auf, wenn ich an die Rasenheizungen in den Fußballstadien denke und so ne Rinnenheizung verbraucht zwar nur 35W je Meter Länge, multipliziert mit 15lfm und in Betrieb rund um die Uhr allen allen Tagen unter +5 Grad, da kommt doch schon im Jahr einiges zusammen... ;-( der Fairness möchte ich nachtragen, dass die Rinnenheizung bei tieferen Termperaturen als ca. -5 Grad wohl abgeschaltet werden kann. Aber die richtig kalten Tage sind ja wohl die Ausnahme, überwiegend liegt die Außentemperatur von Spätherbst bis Frühjahr ja irgendwo im Bereich von +5° bis -5°....;-(

Eine konstruktive Alternative scheint es dazu aber leider wohl nicht zu geben...

Der Fairness halber möchte ich nachtragen, dass die Rinnenheizung bei tieferen Termperaturen als ca. -5 Grad wohl abgeschaltet werden kann. Aber die richtig kalten Tage sind ja wohl die Ausnahme, überwiegend liegt die Außentemperatur von Spätherbst bis Frühjahr ja irgendwo im Bereich von +5° bis -5°....;-(
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Re: Riß in der Scheibe/Lüftung/Dachrinnenheizung

Beitragvon Maisekaiser » So 2. Jan 2011, 20:47

Alles Gute für 2011 ihr WG Besitzer

Bei eingefrorener Dachrinne hilft eine Dachrinnenheizung pro Meter ca 36W - habe ich selbst eingebaut - bisher kein Wassereindringen mehr im Wohnwintergarten! Dachrinne immer Eisfrei bis unter den Lüftungsschlitzen der Konstrucktion u. im Fallrohr.
Wintergarten wird ständig mit Fußbodenheizung und zusätzlich mit Kamin beheizt!
Dachrinnenheizung kann man ja bei + Graden einfach aus der Steckdose ziehen -
Wintergarten ist Luxus - da kommt es ja auf die paar KWh nicht an - wenn man im trocknen sitzen will. Mein gegenüber ist bei jedem Schneefall auf dem WG - Dach und entfernt Eis und Schnee aus der Rinne damit ist für mich jetzt Schluß.
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Re: Riß in der Scheibe/Lüftung/Dachrinnenheizung

Beitragvon Stummi » So 11. Sep 2011, 18:48

Kleiner Tipp für die Rinnenheizung-gibt es bei Conrad---12ldm ca. 90 € schon mit Thermostat.Eine gute Lösung wenn auch der Abfluß Eisfrei gehalten wird.
Der nächste Winter kommt bestimmt.Lg Stummi
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Re: Riß in der Scheibe/Lüftung/Dachrinnenheizung

Beitragvon Schneider » Di 13. Sep 2011, 08:47

Stummi hat geschrieben:Kleiner Tipp für die Rinnenheizung-gibt es bei Conrad---12ldm ca. 90 € schon mit Thermostat.Eine gute Lösung wenn auch der Abfluß Eisfrei gehalten wird.
Der nächste Winter kommt bestimmt.Lg Stummi



Eine sinnvolle Sache so eine Dachrinnenheizung, auch wenn sie nur für wenige Tage im Jahr zum Einsatz kommt.
R. Schneider
Sachverständiger für Wintergärten und Fenster
www.Fenster-sachverstaendiger-schneider.de
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Re: Riß in der Scheibe/Lüftung/Dachrinnenheizung

Beitragvon Phillipp71 » Mo 9. Jan 2012, 11:37

Finde ich auch, habe nun zwei Winter solch eine Dachrinnenheizung und wenn ich seh was meine Nachbarn für Probleme haben waren mir die damiligen 140 Euro allemal wert.
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