tz, tz, tz, wenn ich als Problemlösung lese "leistungsfähigen elektrischen Luftentfeuchter", dann stellt sich mir die Frage, ob schon mal überlegt wurde, was für eine Energievernichtungsmaschine dieser Wiga dann ist? Vom Anspruch an wohnliches Raumklima will ich gar nicht sprechen. Das Prinzip, Kondensatausfall, welches durch starke Temperaturunterschiede zwischen Raumluft und Teilen der Umhüllungsflächen entstehen, durch elektrische Luftentfeuchter zu minimieren, ist vergleichbar damit, als würde man bei vollaufgedrehter Heizung ein Kühlagregat zum Absenken der Raumtemperatur laufen lassen....

Konstruktive Lösungen sollten daher "elektrischen" vorgezogen werden.
Also, grundsätzlich sollte ein Wintergarten vom Wohnzimmer mögl. thermisch und dampfdiffusionsmäßig zu trennen sein. Damit hat man zwei Klimazonen, die getrennt beheizt und vorallem auch gelüftet werden können. Selbst Wintergartenkonstruktionen auf dem Stand der Technik mit zeitgemäßen Gläsern haben locker den dreifachen Wärmedurchlass gegenüber geschlossenen Wandkonstruktionen. Um so wichtiger ist die Abtrennbarkeit wenn im Wiga große Wärmebrücken vorhanden sind. Ohne Abtrennung strömt ständig feuchtwarme Luft aus dem Wohnbereich in den Wiga nach und kondensiert an den "kühleren" Oberflächen im Wiga. Der "leistungsfähigen elektrischen Luftentfeuchter" im Wiga mag zwar den Kondensatausfall dort minimieren, bringt aber ohne thermische Trennung zwischen Wozi und Wiga eine ganze Reihe von Problemen:
- Verschlechterung des Raumklimas im Wozi, durch zu trockene Luft und Windströmungen = Zugluftgefühl sowie Kältezug
- Energieverschwendung zum einen direkt über die Wärmebrücken im Wiga, zum zweiten durch eine Erhöhung der Raumtemperatur, um das Zugluftgefühl auszugleichen und drittens für den Betrieb des Luftentfeuchters. Schon mal Verbrauchsmessungen gemacht?
Die Physik lässt sich nicht überlisten, wohl aber sinnvoll nutzen!