Schön, du planst den Fußbodenaufbau bevor der Wiga steht...ist wirklich nicht selbstverständlich ... Gönnst du dir auch die Zeit, die sehr komplexen Zusammenhänge einem vielen Extremen ausgesetzen Bau, wie dem Wintergarten vollständig zu verstehen, um bei der Wahl von Be- und Entlüftung, Verschattung, Beleuchtung und automatische Steuerung, die richtigen Entscheidungen treffen zu können?
Zu deiner Frage: Wiga-Bauer beschäftigen sich leider i. d. R. nicht mit allem, was unter ihrem Niveau liegt, dafür gibt's halt andere Fachleute...

Am Besten wäre es, wenn du die Betonplatte ganzflächig mit Schweißbahnen gegen aufsteigende Feuchtigkeit isolierst, dann hast du keine Anschlussprobleme. Geht natürlich auch mit allen anderen für die Anwendung nach DIN 18195 zugelassenen Abdichtungen. Für Abdichtungen ist übrigens der Dachdecker verantwortlich, auch wenn's unter der Erde ist...
Halte aber erst Rücksprache mit dem Wiga-Bauer, ob er bauseits einen Betonssockel in welcher Höhe voraussetzt oder eine Hartholzschwelle zum Aufbau des Wigas "mitbringt".
Wieviel Aufbauhöhe Rohboden <-> OKFF hast du? Danach richtet sich die Wahl des Fußbodenaufbaus. Nach EnEV2009 solltest du mind U<0.5Wm²K erreichen

Ich hoffe jedoch, du willst den Wiga nicht ständig beheizen, also ganz normal als Wohnraum nutzen oder sogar in die thermische Hülle des Gebäudes integrieren

... sondern ihn nur "beheizbar" machen, um an wenigen Tagen im Jahr ihn auch nutzen zu können, wenn die Sonne nicht mit spielt.
Ständig beheizte Wintergärten, die dann auch noch nicht mal vom Haus thermisch getrennt werden können, führen den Nutzen des tolle Wintergartenprinzip ad absurdum...

Selbst beste Glasflächen haben leider immer noch einen gut dreifach höheren Wärmeverlust als gute Wände...

Und bei kalten "Wandoberflchen" bleibt das Raumklime durch den Kältezug auch bei ganz doll heizen immer noch recht unangenehm...
Preise sind örtlich leider viel zu verschieden, als wenn dir da jemand brauchbare Zahlen nennen könnte. Bischen Suchen wirst du wahrscheinlich schon üssen, Händler für "biolagische Baustoffe" oder Sanierer von historischen Gebäuden können dir hier Tipps geben. Gibt auch Börsen für alte Baustoffe, da kannst du evtl günstig an richtig altes Holzpflaster herankommen, verlegen, abschleifen, versiegeln, fertig. Wenn Holzboden, sind Dielen im Wintergarten immer riskannt. Durch die extremen Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit, arbeitet das Holz ganz extrem und "kleinförmige Strukturen" haben da klare Vorteile...