Erfahrungen mit Wintergärten der Firma Regieplan

Allgemeine Fragen zum Thema Wintergarten

Moderator: ClaudiaC

Re: Erfahrungen mit Wintergärten der Firma Regieplan

Beitragvon magnifico » Fr 16. Dez 2011, 02:16

Hallo Wintergarten Fans,

ich habe gehört, dass Regieplan Insolvenz angemeldet hat und viele Kunden um ihre Anzahlung geprellt wurden bzw. diese wohl kaum Wiedersehen werden. Das ist natürlich ungeheuerlich.

Meine Erfahrungen: WG in 08/2010 bestellt, Anzahlung von 7.000,-€ bezahlt und dann gewartet...lange gewartet. Ende 2010 ist mir der Kragen geplatzt. Mir ist es allerdings gelungen mit H Jansen zu vereinbaren, dass er mir eine Bürgschaft über die Anzahlung gibt, die mich einigermassen absicherte. In 01/02 2011 wurde dann, nachdem ich massiv Druck gemacht habe der WG aufgebaut. Als es dann wieder dauerte bis die Beschattung montiert wurde, habe ich H. Jansen mit der Einlösung der Bürgschaft gedroht. Dies scheint gewirkt zu haben und das Projekt wurde gegen sukzessive Zahlung nach Baufortschritt Ende 03/2011 fertiggestellt.

Die Arbeiten Vorort und die Qualität des WG sind top in Ordnung.

Das Verhalten vor allem von H. Jansen ist absolut katastrophal bis unverschämt (nicht nur gegenüber Mitarbeitern sondern auch gegenüber Kunden...). (Gebrüll am Telefon etc). Dieser Mann hat von moderner Unternehmens- und Menschenführung keine Ahnung und hätte mit seinen 70 Jahren längst in den Ruhestand gehen sollen. Von daher wundert es mich nicht, dass denen die Kunden weglaufen.
Allein der unermüdlichen Frau Schneider und vor allem des Herrn Werner, der den Aufbau Vorort professionell durchzog, ist der Erfolg des Projekts geschuldet. Zwischenzeitlich wurde der Verkäufer gefeuert und ein Monteur hat entnervt gekündigt.

Also, Alles in Allem keine Empfehlung. Mir scheint, dass ich einer der letzten Kunden war, der noch seinen WG komplett erhalten hat. Also einfach Glück gehabt.
Ich drück allerdings allen die Daumen und hoffe, dass die Klagen erfolgreich verlaufen werden. Sowas muss einfach bekämpft werden.

Wer detaillierte Erfahrungen haben möchte, der melde sich bitte über das Portal bei mir.

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Re: Erfahrungen mit Wintergärten der Firma Regieplan

Beitragvon mamoanro » Fr 16. Dez 2011, 07:37

Hi Zusammen, bei mir war es zu 100% genauso wie von Magnifico beschrieben. Nur mit viel viel Glück, der Bürgschaft und dem -Einsatz eines Mitarbeiters war es zu verdanken das bei mir der WG aufgebaut wurde. Schlimm ist, das jetzt nach der Insolvenz das gleiche Spiel wieder betrieben werden soll oder wird, da es bereits unter ähnlichem Namen eine neue Firma gibt. Oh Gott was hat uns dieses Geschäft Nerven und Tränen UND ZEIT gekostet; man kann dieses Seznario nicht in Worte fassen. Wie gesagt, ich kann jede einzeln Silbe von Magnifico bestätigen. Und dabei gibt es soviel Konkurrenz in dem Markt. BITTE LASST NICHT DEN PREIS ODER DIE TOLLE AUSSTELLUNG BEI REGIEPLAN ENTSCHEIDEN; DENN IHR WERDET ES NACHHER SEHR TEUER BEZAHLEN: Gruß
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Re: Erfahrungen mit Wintergärten der Firma Regieplan

Beitragvon Camilla » Mo 19. Dez 2011, 01:41

Wie heißt die Firma jetzt??
Wer ist der Inhaber?
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Re: Erfahrungen mit Wintergärten der Firma Regieplan

Beitragvon mamoanro » Mo 19. Dez 2011, 08:20

meiner meinung nach immer noch regieplan. das kannst du an der adresse erkennen - widdersdorferstr. in köln. wer als neuer inhaber eingesetzt wurde weiß ich nicht. gruß
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Re: Erfahrungen mit Wintergärten der Firma Regieplan

Beitragvon Schneider » Mo 19. Dez 2011, 10:38

Hallo,

ich kann immer nur wieder darauf hinweisen das man keine Vorauszahlungen ohne Sicherheiten machen sollte.
Dieses gilt nicht nur für die hier angesprochene Firma, für jede Urlaubsreise erhält man ja auch einen Sicherungsschein
für die Vorkasse. Und bei Wintergärten oder anderen Baumaßnahmen sollte man vielleicht einen erfahrenen Planer
hinzu ziehen, und nicht erst diese bemühen wenn die " Kuh schon auf dem Eis " ist.

R. Schneider
Sachverständiger für Wintergärten und Fenster
www.Fenster-sachverstaendiger-schneider.de
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Re: Erfahrungen mit Wintergärten der Firma Regieplan

Beitragvon Sachverständiger » Mo 16. Jan 2012, 23:18

An alle die geschädigt sind !!!!!!

Biete hier meine Hilfe an:

Beseitigung der Baumängel.
Erstellung von Gutachten.
Fertigstellung angefangener Arbeiten.


Ingo Schaefer
Metallbaumeister und Sachverständiger im Wintergartenbau

Tel: 02202 / 281032
Sachverständiger
 
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Re: Erfahrungen mit Wintergärten der Firma Regieplan

Beitragvon Insider » Fr 24. Feb 2012, 14:15

An ale die der Firma Regieplan vertaut haben !!!!

Ich habe mich in diesem Forum angemeldet um div. Dinge klar zu stellen bzw. meine Hilfe bei einem Rechtsstreit an zu bieten.
Im Jahre 2010 war ich als Aussendienstmitarbeiter bei der " Firma" beschäftigt, jedoch habe ich gekündigt und nicht wie in einem Beitrag zu lesen ist gekündigt wurde.
Mir war es nicht mehr möglich die Art und Weise wie Jansen seine Geschäfte führt, oder besser versucht durch zu setzen, mit meinem Gewissen zu vereinbaren.
Desweiteren war das Gebrülle die Lügen somit das ganze Betriebsklima nicht mehr zu ertragen.
Durch Jansen ist auch mir in meinem privatem Umfeld großer Schaden endstanden, ein Subunternehmer den ich in die Firma brachte wartet noch heute auf sein Geld, ein lange Jahre befreundeter Architekt wird mit mir keine Geschäfte mehr machen usw.
Wenn einer oder mehrere einen Zeugen für den Verlauf wie und wofür seine Anzahlung verwendet wurde benötigt schreibt in dieses Forum auch ich habe ein Interesse diesen " Mensch" seine Grenzen zu zeigen, da über mich übelste Lügen verbreitet wurden, wir können dann ggf. einen Kontakt auf nehmen.
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Re: Erfahrungen mit Wintergärten der Firma Regieplan

Beitragvon mamoanro » Fr 24. Feb 2012, 16:16

Die Zitate von "Insider" kann ich im Bezug auf diesen herrn nur bestätigen. Auch ich bin als Kunde m e h r f a c h angeschrien worden und nur weil ich wissen wollte, wann man meiner Anzahlung auch eine Gegenleistung bringt. Ausserdem war ich so unverschämt, in meiner Angst um mein Geld zu sagen, dass ich mich auch rechtlich erkundigen werde - da war der Ofen ganz aus. Ich habe in meinem ganzen Leben soetwas noch nicht erlebt; ich kam mir wirklich vor wie bei "versteckter Kamera".

Mir persönlich wäre es wichtig noch andere Foren kennen zu lernen, da ich allen Menschen da draußen sagen möchte auf was sie sich einlassen. Über jeden Forennamen den man mir zur Verügung stellt würde ich mich sehr freuen. Denn nur so ist es möglich
den Menschen zumindest mitzuteilen, welche Vorsichtsmaßnahmen sie ergreifen sollen, wenn sie denn schon diesen teils unwiderstehlichen Preisen nicht entsagen können.
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Re: Erfahrungen mit Wintergärten der Firma Regieplan

Beitragvon Glasdach » Di 6. Mär 2012, 19:02

Hallo allerseits,

mit erheblichem Druck und persönlicher Bürgschaft von Herrn Jansen hat die Firma Regieplan meinen Wintergarten im Sommer 2011 noch vor der Insolvenz fertig gestellt. Soweit Glück gehabt. Jetzt habe ich aber kleiner Mängel an dem Wintergarten die nachgebessert werden müssen und suche hierfür idealerweise die Mitarbeiter, die seinerzeit den Wintergarten bei mir aufgebaut haben. Es handelt sich dabei um die Herren Gesell, Werner und Reinartz. Weiß jemand, wo diese Herren untergekommen sind? Würde sie gerne beauftragen.
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Re: Erfahrungen mit Wintergärten der Firma Regieplan

Beitragvon baguette17 » Di 6. Mär 2012, 20:48

Auch ich wurde von dieser Firma geschädigt und monatelang hingehalten. Habe aber nur bei Anlieferung gezahlt.
Die Beschattung wurde auf dem Dach des Firmen-LKW "angeliefert" die Bezahlung angenommen und die Ware nicht abgeladen.
Auf meine Frage warum die Beschattung nicht abgeladen würde, hieß es man hätte dazu zu wenig Leute. Im Nachhinein stellte sich heraus, unsere Beschattung war überhaupt nie auf dem Lager vorhanden. Somit sieht man ,dass auch die Mitarbeiter teilweise dieses Betrugssystem kannten und aus welchen Gründen auch immer nicht dem Kunden die Wahrheit sagten, vielleicht aus Angst vor Entlassung oder sonstigen Gründen. Ich habe jedenfalls den Herrn Jansen bei der Staatsanwaltschaft Köln wegen Betruges angezeigt.
Aber die grundsätzlichen Versuche, den Kunden durch Vorlage von selbstgefertigten Verträgen ohne Rücksicht auf die VOB oder das BGB zu benachteiligen hat augenscheinlich in manchen anderen Branchen Konjunktur.
Welcher "normale Kunde" kennt diese Begriffe denn? Welche Firma weist den "unwissenden "Kunden daraufhin??
Hier liegt einer der Hauptgründe warum man sich als Kunde verschaukelt fühlt.
Denn wisse:
VOB =Verdingungsordnung für Bauleistungen. 2 Jahre Garantie, keine Vorauszahlungen, Endzahlung 30 Tage nach Rechnungseingang per Überweisung.Möglichkeit begründete Mängel vor Restzahlung beseitigen zu lassen, sowie anerkannter
Beleg durch Bankbuchung den Lohnkostenanteil beim Finazamt mit 20 % als Steuernachlass geltend zu machen.
BGB= Bürgerliches Gesetzbuch-5 Jahre Gewärleistung, keine Vorauszahlungen, etwas kürzere Befristung der Restzahlung ansonsten ähnlich wie VOB
Nun gibt es augenscheinlich eine Anzahl Firmen, welche dies dem Kunden vorenthalten und sogar bei Nachfrage auf evtl. Skonto , und warum nicht ein Vertrag über VOB oder BGB möglich sei, dies verweigern und nur zu ihren Vertragsbedingungen einen Auftrag akzeptieren. Diese Verträge schliesen natürlich die o.a. Vorteile für den Kunden aus (außer der gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistung von 2 Jahren) und verlegen das unternehmerische Rest- Risiko durch div. Vorauszahlungen und Direktzahlungen bei Bauende( meist cash oder Scheck) auf den Kunden.
Diese Praxis macht sich im Groben auch die Fa. Görres aus Brühl zu Eigen, welches es abgelehnt ihren eigenen Vertrag zu ändern, und danach, obwohl ich den Görres-Vertrag schriftlich dennoch akzeptiert habe, mir am nächsten Tag zumailt, Sie würden die Leistung über 2500 Euro nicht für mich ausführen, ich solle mir eine andere Firma suchen. Warum?? Wir haben nur 2x kurz telefoniert, allein meine Nachfrage nach Skonto und VOB schien abzuschrecken.
Dass diese Leistung die Nachbesserung der fehlenden Beschattung ist, welche die insolvente Fa.Regieplan mir trotz Bezahlung vorenthalten hat, ist hier die einzige Parallele zur Fa. Görres, dh. ich bitte ausdrücklich, nicht beide Firmen in einen Topf zu werfen und eigene Erfahrungen zu sammeln.
Ich kann als langjähriger Hochbauingenieur nur jedem raten, nicht jeden vorgelegten Vertrag zu unterschreiben, ohne sich vorher fachlich neutral beraten zu lassen ! I
Dieser Beitrag will nur aufklären, nicht anklagen oder Schuld zuweisen .
Für einen beidseitig vereinbarten Vertrag sind nur die Vertragsparteien verantwortlich, es sei denn er wäre sittenwidrg.
baguette17
 
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