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22.01.2008, 11:27 Uhr
~fgbehnke
Gast@84.62.136.10
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Hallo zusammen!
Als wie einen Wintergarten planten, waren wir auch in diesem Forum und haben uns wirklich hilfreiche Tipps zur Planung und Ausführung holen können. Und wir wollten nach der Fertigstellung unseres Wintergartens auch gerne etwas über die Fa. Hahmann GmbH in Düsseldorf schreiben...!
Aber leider bleibt da nicht sehr viel zu schreiben, weil wir zum einen nicht viel positives erlebt haben und zum anderen unser Wintergarten nach viermonatiger Bauzeit immer noch nicht fertiggestellt wurde. Nach 4-maliger (in Worten: viermaliger) Fristsetzung seit Anfang Dezember 2007 ist nämlich Funkstille eingetreten. Unser Rechtsanwalt hat nun eine allerletzte Frist zur Fertigstellung der restlichen Arbeiten gesetzt. Tja, das ist nun auch schon eine Woche her und die Funkstille hält an! Es sind ja noch knapp 4 Tage bis zum Fristablauf, man darf gespannt sein.  Die Tatsache, dass es keinen weiteren negativen Eintrag zu dieser Firma in diesem Forum gibt (was sehr merkwürdig ist!), hat uns zur Beauftragung der Fa. Hahmann GmbH geführt. Die Internetpräsenz (http://www.wintergarten-hahmann.de/start.htm) spricht übrigens von einem Netzwerk kompetenter Partner, „Kollektivdilettantismus“ in Sachen Kundendienst wäre hier wohl die bessere Bezeichnung!!! Angefangen hat es mit der Ablehnung für den Teil der zusätzlichen Überdachung unserer Terrasse, was der Herr Architekt (Netzwerkpartner) wohl „übersehen“ hatte . Okay dann bauten wir halt nur den Wintergarten (ca. 5 m x 3,30 m)! Weiter ging es mit dem Versäumnis der zwischenzeitlichen Abdichtung, was dann zum Wassereinbruch im Keller führte . Dieser Wassereinbruch erfolgte auch noch mehrere Male nach Fertigstellung des Estrichs und nach der Fliesenverlegung durch die Fa. Jaroszynski! Die endgültige Beseitigung des Baumangels erfolgte erst nach massiver Androhung rechtlicher Konsequenzen! Das Bauunternehmen Jaroszynski ist übrigens ein weiterer „kompetenter“ Partner der Fa. Hahmann! Nachdem uns der Leistungsumfang (Betonplatte, Estrich, Maurerarbeiten, Putz, Fliesenverlegung etc.) beschrieben wurde, wir einen Festpreis verhandelten, haben wir vergeblich versucht eine schriftliche Auftragsbestätigung zu bekommen. Nachdem dann die Arbeiten weitgehend abgeschlossen waren, machte Herr Jaroszynski „die Rechnung“ auf und verlangte von uns weitere Zahlungen, die den vereinbarten Preis um ca. 30 % (!) überstiegen hätten. Hätten! Denn wir waren nicht bereit das zu bezahlen! Herr Jaroszynski geht übrigens grundsätzlich überhaupt nicht ans Telefon und ist nur pünktlich, wenn es um Bezahlungen geht. Herr Hahmann brüstet sich übrigens damit, dass er der Einzige ist, bei dem Herr Jaroszynski ans Telefon geht...,- kein Kommentar ! Ohne auf weitere Einzelheiten einzugehen, reihte sich eine Enttäuschung an die andere. Termine, die nicht eingehalten wurden, Arbeiten, die entweder nur teilweise oder gar nicht ausgeführt wurden und das Ganze in einer unglaublichen Kontinuität bei der Verweigerung von Kontaktaufnahmen. D.h., kein Anruf, keine Information, kein GARNICHTS! Wir mussten ständig nachfragen und hoffen, dass etwas passiert . Die Krönung war dann der 4. Eskalationstermin bei den o.g. Fristsetzungen also der vorletzte Termin (der rechtsanwaltlich gesetzte allerletzte Termin droht ja erst in vier Tagen zu verstreichen). Wir hatten 17.00 Uhr den Termin vereinbart, um 17.30 Uhr rief ich den Meister der Fa. Hahmann GmbH auf dem Mobiltelefon an, der sagte mir er steht im Stau – kommt aber gleich! Um 19.00 Uhr haben wir dann die Hoffnung aufgegeben und erneute Versuche den Meister zu erreichen blieben erfolglos. Gemeldet hat sich natürlich auch niemand! Auch am nächsten Tag nicht! Da mussten wir schon selber anrufen, sonst tut sich da nichts. Frau Hahmann sagte mir dann, dass sie auch schon mit dem Meister „geschimpft“ hätte, denn um 17.00 Uhr ist doch immer so viel Verkehr und es ist um diese Jahreszeit ja auch schon dunkel draußen...! Das ist kein Scherz, sondern die bittere Wahrheit!
Die ganze Aktion läuft nun seit ca. 4 Monaten und es nervt! Wir möchten nicht unter den Tisch kehren, dass die Arbeiten der Fa. Jaroszynski wirklich gut ausgeführt wurden. Die Arbeiten wurden zwar in einer Geschwindigkeit ausgeführt, in der wir gerne unseren Urlaub verbringen würden, aber dafür ist es einwandfrei ausgeführt. Der Weg dahin war zwar sehr steinig und schwer, aber man ist wenigstens angekommen. Was man von der Fa. Hahmann nun nicht behaupten kann...!
Vorletzte Woche war dann die Bauabnahme, äh..., wenn Sie denn gewesen wäre ! Denn der Herr vom Bauamt attestierte dem Traumduo Hahmann/Jaroszynski, dass die Arbeiten an der Mauer zum Nachbar nicht gemäß den Vorgaben des Architektes ausgeführt wurden . D.h., die Mauer sollte aus brandschutzrechtlichen Gründen lt. Zeichnung 30 cm über dem Profil des Wintergartens stehen,- tut sie aber nicht! Sie ist nämlich unter dem Profil. Wir haben dann nach mehreren Rücksprachen mit dem Bauamt eine "Ausnahmegenehmigung" bekommen und es muß nichts geändert werden. Aber darum geht es auch gar nicht, den wesentlich ist die Aussage von Frau Hahmann zu diesem Thema. Der Tenor war, das wir uns nicht weiter aufregen sollten , das wäre doch wohl eine Kleinigkeit (übrigens die Lieblingsfloskel von Frau Hahmann) und dann würde man eben die Mauer hochmauern . Und vor allen Dingen hätte man so etwas bei anderen Kunden schon öfters gemacht . Kein weiterer Kommentar ! Wenn man sich mal so rein theoretisch vorstellt, dass nun endlich die Restarbeiten durch die Fa. Hahmann ausgeführt werden und das Ganze hoffentlich ohne gerichtliche Auseinandersetzung zu regeln ist, wäre auch der Wintergarten gelungen!
Was aber in keiner Weise den ganzen Ärger, die verschwendete Zeit und die aufgeriebenen Nerven aufwiegt.
Vielleicht sind wir übersensibel, oder haben zu hohe Anforderungen an eine Bau- und Kundendienstleistung, das muss der geneigte Leser selbst entscheiden.
Wir können auf jeden Fall die Fa. Hahmann mit ihrem Netzwerk der kompetenten Partnerbetriebe nur sehr bedingt bis gar nicht empfehlen!
Das Einzige was man der Fa. Hahmann vorbehaltlos attestieren kann, ist bedingungslose Konsequenz in der Kommunikationsverweigerung!
Es ist schon sehr verwegen und man kann wohl auch sagen „mutig“, selbst nach Androhung von gerichtlichen Schritten durch unseren Rechtsanwalt, beharrlich weiter zu schweigen und den gesetzlichen Pflichten nach § 633 Absatz 1 BGB zur Erstellung eines mangelfreien Werkes nicht nachzukommen.
Aber die Geschichte ist ja noch nicht zu Ende! Wer weiß, was wir noch alles erleben?! 
Wir werden natürlich weiter berichten... |