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Wintergarten-Forum
Fragen und Antworten zu Wintergarten-Themen » Wintergarten-Technik » Abhilfe für Kondenswasser an Scheibenrändern » Threadansicht
Abhilfe für Kondenswasser an Scheibenrändern
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Thread - Seiten: > 1 < |
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000
08.11.2007, 20:57 Uhr
ThomasNÖ
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Liebe Wintergarten Experten,
die Heizsaison beginnt und mit Mißtrauen sehe ich das Kondenswasser an den Scheibenrändern der Deckenisolierverglasung in unserem neuen selbstgebauten Wohnwintergarten.
Hat jemand von Euch eine einfache, geniale, preiswerte und leicht umzusetzende Idee, wie ich das Kondenswasser auffangen und eventuell ableiten kann, bevor es auf dem Holz der Dachkonstruktion oder gar auf dem Holzfußboden häßliche Spuren hinterläßt?
Vielen Dank im voraus für Eure Vorschläge
ThomasNÖ |
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001
10.11.2007, 08:28 Uhr
Aufklaerer
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Hallo ThomasNÖ
im Nachhinein ist es sehr schwierig, die geschilderte Kondenswasserproblematik zu lösen. Für den Moment vielleicht: Richtig extrem heizen, regelmäßig kräftig lüften... Aber auf Dauer?
Sie sprechen von einem selbst gebauten Wohnwintergarten. Dazu eine Frage: Tatsächlich eine Eigenkonstruktion oder vorgefertigtes System?
Viele Grüße
Aufklärer |
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002
10.11.2007, 13:08 Uhr
ThomasNÖ
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Hallo Aufklärer,
vielen Dank für die schnelle Nachfrage.
Es ist tatsächlich ein Eigenbau:
Das Haus umschließt U-förmig einen Innenhof, der ca. 5m breit ist und der jetzt durch den Wohnwintergarten auf ca. 6m Länge überglast ist. Zur Terrasse hin gibt es 2 1,5m breite 2-flügelige Türen, der Rest dieser Seite ist als (noch nicht) isoliertes Mauerwerk ausgeführt. Von dieser Seite aus gesehen schließt links das ebenfalls ca. 5 x 6m große Wohnzimmer an. Die Wand zwischen Wohnzimmer und Wintergarten haben wir herusgenommen, es gibt nur noch einen Stützpfeiler in der Mitte; die beiden Räume sind nun verbunden und auch thermisch nicht trennbar. Das Dach des Wintergartens ist ein Pultdach mit ca. 10 Grad Dachneigung zum Garten hin. Die Scheibenelemente leigen auf Sparren aus Brettschichtholz, die quer fast in der Mitte nochmals von einem Stahlträger unterstützt werden.
Es ist eine2-Scheiben-Isolierverglasung Kw = 1,1 mit einem Rahmen aus Alu, VSG - ESG, Glasstärke: 6mm
Aufbau vom Sparren her gesehen: unteres Aluprofil - ins Aluprofil eingelegte gummiartige Dichtung - Isolierverglasung - ins Aluprofil eingelegte gummiartige Dichtung - oberes Aluprofil - äußere Abdeckung des oberen Aluprofiles
Ich habe 5 Scheibenfelder von je ca. 6 m Länge und ca. 87 cm Breite, die aus jeweils 3 Scheibenelementen bestehen, die an den Stoßseiten (d.h. dort, wo sie 87 cm breit sind ) mit einem Spezialsilikon miteinander verklebt / gedichtet sind.
Geheizt wird hauptsächlich über den Fußboden aus Lärchenholz, aber auch über die Wände ( Lehmputz auf Schilfrohrplatten).
Ich hoffe das ist nun genug Information, um Ihnen die Beurteilung zu erleichtern und vielleicht doch noch einen Rat geben zu können.
Gruß ThomasNÖ |
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003
12.11.2007, 23:09 Uhr
Aufklaerer
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Lieber ThomasNÖ,
tatsächlich scheinen die einzelnen Komponenten in Ordnung. Wenn der Ug-Wert der einzelnen Scheiben tatsächlich 1.1 ist (von innen z.B. 6-14-4) und SZR mit Argon-Krypton gefüllt, dann sind möglicherweise die Scheiben zu klein (Randverbund zu dicht am Rand), da der Randverbund in der Regel aus Aluminium ist und eine relativ hohe Wärmeleitfähigkeit besitzt. Die Auflage sollte vom jeweiligen äußeren Rand zumindest 1,3, besser 1,5 cm betragen, da sonst genau an den Rändern sog. Schwitzwasser (Kondensat) nicht unwahrscheinlich ist.
Die Heizung sollte schnell reagierend sein (Unterflur-Konvektoren oder ganz normale Heizkörper, die in einem Wohnwintergarten nicht größer dimensioniert werden müßten als in einem ganz normalen Wohnraum).
Fußbodenheizungen sind, entgegen der Äußerungen mancher Verkäufer, unsinn, insbesondere, wenn der Fußboden aus Holz ist (gute Wärmedämmung des Holzes wirkt der Heizwirkung entgegen).
Ausreichende Lüftung ist wie in anderen Wohnräumen natürlich unverzichtbar.
Ehrlich? Ich glaube, der Wintergarten muß überarbeitet werden (weshalb ich nach vorgefertigten Systemen fragte, da könnte man sich dann an den Anbieter wenden...).
Es gibt immer was zu tun... :-)
Herzliche Grüße
Aufklärer |
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004
13.11.2007, 11:31 Uhr
Wolle
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Hallo, wir haben das gleiche Problem. Die Luftfeuchtigkeit sammelt sich an den Seitenrändern der Scheiben. Im Dachbereich ebenfalls, je tiefer die Scheibe je mehr Feuchtigkeit. Allerdings haben wir den WG thermisch getrennt vom Haus und beheizt wird der WG nur wenn es mal exrem kalt werden soll damit die Pflanzen nicht eingehen. Z. Zt. haben wir 13C/56%Lf im WG und 5C/69%Lf draußen. Die hohe Lf im WG hängt sicherlich mit den Pflanzen zusammen die wir dort stehen haben. Die Fenster im Dachbereich haben einen Ug Wert von 1,0 und die Seitenfenster 1,1.
Wir haben eine Fußbodenheizung. Heizasphalt und Steinfließen als Aufbau. Uns war schon klar das die FBH sehr träge ist für einen WG, zumal dieser sich bei direkter Sonneneinstrahlung in kurzer Zeit aufheizt, da kommen selbst Heizkörper mit dem Regeln nicht nach. Eine Unterflurheizung wäre sicher hier die beste Lösung ist aber auch sehr teuer.
Meiner Meinung nach ist ein WG ein Energievernichter im Winter, es seiden die Sonnen scheint. Selbst bei Scheiben mit einem Ug Wert von 1,0 ist der Wärmeverlust gegenüber einem Mauerwerk das gut gedämmt Ug < 0,5 ist mindestens doppelt so hoch.
Ich dachte bisher das das Kondenzwasser an den Scheiben, ohne viel zu heizen, nicht zu vermeiden ist. Viel Lüften ist natürlich ein muß. |
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