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Wintergarten-Forum
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wintergarten oder anlehngewächshaus

Autor Thread - Seiten: > 1 <
000
21.04.2007, 21:35 Uhr
lebenstraum


hallo,
vielleicht kann mir jemand einige tipps geben. ich träume von einem wintergarten bzw. anlehngewächshaus, in dem ich viele pflanzen, vor allem tomaten, gurken usw. unterbringen kann. das spricht erstmal für ein anlehngewächshaus. würde aber auch gerne eine ecke haben, in der ich frühstücken kann oder einfach mal relaxen (auch im winter).
mir ist klar, dass man das mit sehr viel platz und vor allem sehr viel geld sicher realisieren kann. ich suche jedoch nach einer möglichst preiswerten lösung.
ich habe an die ostseite meines hauses gedacht (13 m lang), breite bzw. tiefe wären 3-4 m möglich, je nachdem welchen abstand ich zur grenze stichstrasse einhalten muss.
es werden sicher noch viele fragen auftauchen. ich wäre aber schon froh, hier erstmal ein stückchen weiter zu kommen.
vorab schon mal danke!
lg gerda
001
24.04.2007, 08:03 Uhr
lluunn


Hallo Gerda,

Sie müssten hier eine eindeutige Frage stellen. Sonst erfährt man ja gar nicht, welche Informationen Ihnen fehlen.
Geht es um die Auswahl des geeigneten Wintergartens? Geht es um bau- und planungsrechtliche Belange? Wenn ja, in welchem Bundesland wird gebaut? Geht es um Beheizung, Beschattung etc. des gepl. "Häuschens"?

MfG
Nancy Liebold

www.vermessung-liebold.de
002
24.04.2007, 15:08 Uhr
lebenstraum


hallo nancy,
meine frage ist, wie kann man den nutzen eines anlehngewächshauses mit dem komfort eines wintergartens verbinden. und das auch noch möglichst preisgünstig. es geht vor allem erstmal darum, die geeignete lösung zu finden.

ich möchte, angrenzend an meine küche unseren bedarf an gemüse (tomaten, gurken und alles, was man unter glas anpflanzen kann) in diesem wintergarten oder anlehngewächshaus unterbringen. gleichzeitig möchte ich natürlich, wenn möglich die annehmlichkeiten eines wintergartens mit heizung verbinden.

die frage ist, lässt sich das überhaupt kombinieren und wenn ja, wie?
oder müsste man zwei verschiedene anbauten realisieren? ist natürlich auch alles eine preisfrage.

gibt es allgemeine regeln für grenzabstände? (wohne in franken/bayern)

danke für evtl. lösungsmöglichkeiten.

lg gerda
003
25.04.2007, 08:57 Uhr
Steffen Schulze


Hallo Lebenstraum , 2 Wintergärten mit unterschiedlicher Nutzung zu kombinieren wäre sicherlich die beste Lösung , da sie beide direkt mit dem Wohnhaus verbunden wären und gut ( auch im Winter ) zu erreichen.. Sie möchten , so wie ich das verstanden habe in dem einen Wintergarten wohnen und in dem anderen Gemüse anbauen , oder Pflanzen züchten . Eine Variante bestünde darin , eine großen Wintergarten mit den beschriebenen ca. 30 - 40 m² Grundfläche zu errichten und dann die beiden unterschiedlichen Bereiche durch eine Mehrfachschiebetür oder eine Faltanlage zu trennen , so daß in dem einen Bereich geheizt wird und in dem anderen Bereich nur ein Frostschutz gewährleistet wird . Eine andere Variante wäre ein Gewächshaus zu errichten ( im Garten ) und nur einen Wohnwintergarten am Haus zu bauen. Beides wird aus preislicher Sicht sicherlich keine günstige Lösung , weil Sie hier die Preisfrage stellen . Was möchten Sie denn für alles investieren ? Einen so genannten kalten Wintergarten kann man ca. ab 1000 Euro pro m² Grundfläche ab Oberkante Fundament errichten . Für einen Wohnwintergarten fallen hingegen Kosten von ca. 2000 - 3000 Euro pro m² Grundfläche an . Dieser hohe Unterschied resultiert daraus , daß ein Wohnwintergarten mit entsprechender Belüftung, Beschattung oder sogar Klimatisierung versehen werden muß . Weiterhin ist die Rahmenkonstruktion dann thermisch getrennt und es wird ein Wärmschutzglas verwendet . Für einen kalten Wintergarten benötigt man nicht solch umfangreiche Ausstattung . Zu der Frage mit den Grenzabständen kann man sicherlich für Deutschland allgemein sagen , daß ca. 2-3 m Abstand zur Grenze ( je nach Bundesland )eingehalten werden sollten , sowie ca. 5-6 m Abstand zur nächsten Nachbarbebauung ( je nach Bundesland )aus brandschutzrelevanten Gründen. Näheres erfahren Sie aber bei Ihrem örtlichen Bauamt . Fragen Sie dort doch einfach unverbindlich an .
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