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Autor Thread - Seiten: > 1 < [ 2 ]
000
23.05.2006, 09:03 Uhr
melina


Habe Gestern ein Thema Reingestellt was heute nicht mehr da ist.
Deswegen nochmals die Frage in die Runde.
Mich würde Interressieren warum Leute erst Verträge Unterschreiben und danach alles mist finden.Habe hier schon viel über die Firm Exclusiv gelesen und mich im Netz umgehört.Also wen ich alles Richtig verstanden habe kaufe ich zwar einen WG bekomme aber 10 Jahre (ein so genannter WERBEVERTRAG + Garantievertrag )600 euro im Monat.
Ich habe noch niergendwo ein Bericht oder ein Forum gefunden wo sich so ein LEAD USER aufgerecht hat das er sein Geld nicht bekommen hat(würde doch irgendwo bestimmt stehen) oder das der WG das Geld nicht wert were.
Also irgendwo 50.000Euro Zahlen und für (hoffe das ist richtig) 4 mal im Jahr Tag der offenen Tür und Prospektverteilung 600 euro bekommen.Wobei in einem Bericht stand das diese Firma sogar Zeitungswerbung auf ihre kosten macht z.b. für den Tag der ffenen Tür.Prospekt werden auch gestellt und es wird sogar ein Verteiler gesucht.(50 Euro im Monat eigene Kosten)
Waum ich das hier Schreibe?
Ich komme selbst aus der werbung und finde diese Idee gar nicht so schlecht.
wenn man überlegt was sonst Werbung Kostet.Außerdem Spart sich doch diese Firma Große Ausstellungshallen und Personal, und ist Ortsunabhäng.
Bitte um weitere Berichte,weil es mich interressiert warum es keinen Bericht über Leute gibt die KEIN GELD Bekommen haben.Ich für meine Person werde mich mal genauer umhören.
Bitte um Info
THX
EINE NEUGIERIGE PERSON
001
23.05.2006, 14:38 Uhr
Rosalika


Hallo neugierige Person,
habe auch mal gegoogelt obwohl glücklicherweise nicht selbst betroffen.
Habe über die Akzenta AG gefunden ohne lange zu suchen:
Millionengewinne der Akzenta auf Kosten der Kunden,
Betrug am Kunden, Millionenbetrug, x Warnungen der Europ. Verbraucherzentrale, sogar Verbindungen über 3 Ecken zu Scientology.
Nein-Danke!!!!
Da ist mir meine ordentliche Baufirma (ohne große Ausstellungshalle aber mit diversen Vorzeigeobjekten) die keine solche suspekten Marketingmethoden benutzt doch vieel lieber und ich lasse gerne weiterhin Interessierte kostenlos ins Haus bzw. in unseren WiGa.

Haben Sie übrigens Berichte gefunden in denen Personen mit diesem Schneeballsystem glücklich wurden?
002
23.05.2006, 17:23 Uhr
melina


Hallo Rosalika,
Danke für die Antwort aber was Sie meinen ist diese andere Firma nennt sich Glaub ich M.W.G.Diese Art und weise finde ich überhaupt nicht gut.
Mir geht es im Augenblick Um Exclusiv-Studio weil das was ich bis jetzt gelesen und gehört habe eigentlich ganz ok ist.Viele, es gibt ein Paar Leute hier, die sich aufregen und dann kündigen(warum Unterschreibe ich vorher???)aber nie sagen WARUM.Alles das was hier steht und was mann über die Exclusiv-Studio Firma hört ist......Nichts.Wem das System oder die art nicht gefällt ok.aber ich habe halt noch keinen Bericht gefunden(und das ist mir mir wichtig)wo ein "KÄUFER"oder LEAD USER sein Geld Monatlich nicht bekommt.Also muß oder wird es doch Funktionieren.........Oder?.....
thx
003
23.05.2006, 18:00 Uhr
Rosalika


Ich meine die Akzenta AG die anscheinend in Italien nicht mehr ohne weiteres agieren darf und nun hilft u.a.Wintergärten in Deutschland zu vermarkten.
Haben Sie Berichte über zufriedene Käufer gefunden die mit Hilfe der Akzenta viel Geld gespart haben?
Oder nur Berichte dass die Akzenta große Gewinne einfährt?
Nähere Auskünfte erhalten Sie ganz sicher über die Europäische Verbraucherzentrale. Dort ist die Akzenta AG wohl sehr bekannt.
Rosalika
004
23.05.2006, 19:49 Uhr
melina


Leider auch nicht.Aber weder Negative noch positive Berichte über die Akzenta AG.(bezogen auf die WG Nutzer natürlich.)
005
01.06.2006, 07:53 Uhr
83539gbj


Bericht in der OVB Oberbayrischem Volksblatt vom 01.06.2006

Landkreis Rosenheim
Akzenta AG: Jetzt platzte die Zeitbombe
Rosenheim/Neubeuern - Schon Ende der 90-er Jahre, als die Rosenheimer Akzenta AG mit einem wundersamen Geldvermehrungsmodell auf den Kapitalmarkt drängte, prophezeiten Wirtschaftsmagazine, dass es früher oder später zum großen Knall kommt.

01.06.2006 00:00

Wenn es massiv interessiert ich hab mir den eingescannt. Kann ich bei mailkontakt zumailen.
Ansonsten guxt du unter http://www.ovb.net. Wielange der Artikel drin steht weiß nicht. Aber später vielleicht noch unter archiv Landkreis Rosenheim gucken.

Oder hier ohne Bilder ganzer Text:
Akzenta AG: Jetzt platzte die Zeitbombe

Rosenheim/Neubeuern - Schon Ende der 90-er Jahre, als die Rosenheimer Akzenta AG mit einem wundersamen Geldvermehrungsmodell auf den Kapitalmarkt drängte, prophezeiten Wirtschaftsmagazine, dass es früher oder später zum großen Knall kommt.

Hinter den verlockenden Offerten verstecke sich ein Schneeballsystem, das eines Tages zusammenbreche. Gestern war es so weit. Die Zeitbombe platzte. Und wie: 150 Kriminalbeamte und Steuerfahnder sowie neun Staatsanwälte schwärmten aus. Bilanz der spektakulären Großrazzia in Neubeuern: Vier Festnahmen und kistenweise beschlagnahmte Akten. Die vierköpfige Führungsspitze der Akzenta AG steht im dringenden Verdacht, gewerbsmäßigen Kapitalanlagebetrug in organisierter Form begangen zu haben. Im Raum steht eine Summe in zweistelliger Millionenhöhe.

Der Vorstandsvorsitzende war bereits 1994 in der Schweiz zu einer einjährigen Bewährungsstrafe wegen Veruntreuung und Betruges verurteilt worden. Branchenkenner warnten von Anfang an eindringlich vor den dubiosen Geldanlagen der Rosenheimer Firma und die Staatsanwaltschaft Traunstein hatte sich auch schon eingehend mit der Firma befasst. Trotzdem kam es 2004 zur pompös und mit zahlreicher Politprominenz gefeierten Eröffnung des neuen Firmenprachtbaus in Neubeuern. Bundestagsabgeordnete, Landräte und sogar der Präsident des Arbeitgeberverbands der finanzdienstleistenden Wirtschaft gratulierten zum eindrucksvollen Glaspalast in der Marktgemeinde.

Fast zwei Jahre später kam jetzt ungeladener Besuch. Die vier Beschuldigten im Alter von 23, 30, 40 und 55 Jahren wurden am Firmensitz oder auf dem Weg dorthin festgenommen. Darunter sind der Vorstandsvorsitzende und seine zwei Söhne. Den Ermittlern, die mit Lkw anrückten und kistenweise Dokumente mitnahmen, liegen nach Angaben des Kommissariats zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität in Erding konkrete Erkenntnisse vor, dass viele tausend Geschädigte mit Geldanlagen (vor allem Umsatzbeteiligungen) über mehrere Jahre hinweg betrogen wurden. Vertraglich garantierte Ausschüttungen an die Anleger, in der Regel Privatpersonen, seien meist nur in Form einer Erstauszahlung erfolgt. Stattdessen seien die Gelder an Personen in dem Firmengeflecht geflossen. Die vier Hauptbeschuldigten sollen an rund einem Dutzend Tochterfirmen beteiligten gewesen sein. Auch in Österreich, Italien und Dubai wurden mit der «Akzenta-Umsatzbeteiligung» beziehungsweise mit dem «Akzenta-Bonusplan» lukrative Geschäfte gemacht. «Doch es besteht der Verdacht, dass das der Akzenta AG anvertraute Kapital von den Beschuldigten zweckentfremdet gebraucht wurde», so ein Kripo-Sprecher. Die konkrete Schadenssumme sei noch unbekannt, die Ermittler gehen aber davon aus, dass es sich um einen Betrag «in mindestens zweistelliger Millionenhöhe» handelt.

Zu Hausdurchsuchungen kam es nicht nur in Neubeuern, sondern auch in Raubling, Kolbermoor, Prien, Rohrdorf und Flintsbach. Insgesamt wurden 26 Wohn- und Geschäftshäuser in Bayern und Hessen durchsucht.

«Eine wundersame Geldvermehrung verspricht die Akzenta AG in Rosenheim ihren Käufern von Konsumgütern, Dienst- und Finanzdienstleistungen», schrieb die Fachzeitschrift «Finanztest» schon im April 2000. Dabei setzte die Firma auf zwei Standbeine. Zum einen den so genannten Bonusplan. Wer zum Beispiel ein Auto für 30000 Euro kaufte, dem wurde in Aussicht gestellt, dass er den Kaufpreis über den Bonusplan nach Jahren zurückbekommt, wenn die Akzenta mit dem Autohändler ins Geschäft kommt. Das zweite Standbein des ungewöhnlichen Finanzierungsmodells: Interessenten, die sich für den Bonusplan begeistern, konnten sich mit Beträgen von bis zu 3500 Euro an der Gesellschaft beteiligen. Als lukrative Gegenleistung wurden ihnen Ausschüttung von bis zu 30000 Euro innerhalb von sieben Jahren in Aussicht gestellt. Dabei handele es sich um Umsatz- beziehungsweise Überschussbeteiligungen. Mindestens 72 Prozent der Umsätze würden in 14-tägigem Rhythmus an die Vertragspartner ausgeschüttet, so das Versprechen. Als Einnahmequellen gab die Akzenta Provisionszahlungen und marketingorientierte Dienstleistungsangebote wie Software-Entwicklung oder Schulungen an. Schneeballsysteme finanzierten die Ausschüttungen für die Altanleger mit den Einzahlungen von Neukunden, warnten Verbraucherschützer und Finanzexperten.
Von Ludwig Simeth
--
Georg Battran
006
02.06.2006, 13:32 Uhr
teakwood


Wo bitte ist die Akzenta AG eine Investmentgesellschaft?????

An die Akzenta kann gar niemand sein Geld verlieren da ja niemand Geld angelegt hat. Warum informieren Sie sich nicht vorher um was für ein System es sich tatsächlich handelt und schreiben dann einen gut recherchierten Text zu diesem Thema.

Es ist natürlich einfacher den Bericht von einem Schreiberling des Focus zu kopieren, den hier rein zu stellen und mal schauen wer alles seine unqualifizierte meinung hier ablässt ohne auch nur irgend etwas von der Firma zu wissen.

Wissen sie das es Dinge und zwar sehr viele auf der Welt gibt von denen wir gar nicht wissen das es sie gibt oder das diese funktioniern???

Glauben Sie z.B. das es eine Rasierklinge gibt die nie stumpf wird??
Gibt es, und liegt im tresor eines großen Rasierklingen-Herstellers.
Glauben Sie das es bereits Autos gibt die mit Wasser im tank fahren können??
Gibt es, nur gibt es viel zu viele die das produzieren diese fahrzeuges in Massenproduktion verhindern. z.B.Ölmultis und die Staatskassen die auf die Benzinsteuer angewiesen sind.

Was will ich damit sagen?? Auch das System der Akzenta AG ist für uns etwas neues und etwas was wir uns nicht vorstellen können (oder wollen)das es funktioniert.
Deshalb wird es verteufelt und schlecht gemacht. Wer von euch hat sich mit dem System den tatsächlich mal beschäftigt???

Die Akzenta wurde schon in den letzten Jahren 2 x angezeigt, woraufhin die Staatsanwaltschaft jedesmal das Verfahren einstellt mit der Begründung das nichts kriminelles festgestellt werden konnte.

Klar gibt es immer wieder jemanden dem das nicht gefällt das die Firma seit vielen Jahren Erfolg hat und auch schon zich Verträge komplett ausgezahlt hat. Dann zeigt man sie halt ein drittes Mal an um einfach dem Image zu schaden.

Und wie man sieht funktioniert es, Klasse!!!

Wie aber funktioniert Akzenta wirklich??

Jeder Kunde der Akzenta hat ein Produkt bei einem Händler erworben und den ganz normalen Ladenpreis dafür bezahlt. Der Händler hat für die Vermittlung über Akzenta eine Provision von z.B. 10% des Umsatzes an die Akzenta gezahlt. Dafür erhält der Kunde über die nächsten 10 Jahre den Betrag den er an den Händler bezahlt hat
zurück.

Risiko für den Kunden?? Keins da der Kunde das Produkt ja für den normalen Ladenpreis gekauft und erhalten hat.

Risiko für den Händler?? Keins da er für die Vermittlung eines Käufers 10% des Umsatzes an Provision gezahlt hat. Nich ungewöhnlich.

Vorteil für den Kunden!!! Er bekommt wahrscheinlich über die nächsten 10 Jahre den Kaufpreis zurück. Geschenkt!!!

Vorteil für den Händler!!! Er bekommt von dem Kunden jede Menge Empfehlungen ausgesprochen da er das Konzept gut findet.

Die Akzenta garantiert niemanden dass er eine bestimmte Summe in einer Bestimmten Zeit bekommt. Sie prognostiziert das es so sein könnte.

Welche Versicherung verspricht bei einer Rentenpolice mehr als die 3% die sie garantieren müssen?? Keine, sie prognostizieren das es mehr sein könnte.
Und doch überweisen jeden Monat zich tausende Ihre Beiträge an diese undurchsichtigen Vereine.

Bei der Akzenta AG zahlt der Kunde kein Geld ein.

Auch ist es kein Schneeballsystem, da sich die Ausschüttungen nur zu einem ganz geringem Teil aus den Provisionen finanzieren sondern hauptsächlich aus Firmenbeteiligungen. Das heißt die Akzenta hat sich an ca. 3000 Firmen beteiligt aus denen sie jährlich 1% des gesamten Umsatzes erhält welches sie zu 72% an die Kunden als Umsatzbeteiligung ausschütten muss.

Was ist daran kriminell???????????

Übrigens ist der Geschäftsführer wieder auf freiem Fuß, weil man nichts gegen ihn in der Hand hat. Also Bälle flach halten und wie gesagt nicht jedem Geschwätz nach gehen sondern ´sich erst einmal schlau machen!!!

Das ist für meine Begriffe die genialste Marketingstrategie die sich jemand hat einfallen lassen.

Mit freundlichen Grüßen
007
04.06.2006, 20:54 Uhr
Rosalika


Also- laut oberbayerischem Polizeipräsidium ! sind der Firmenchef und 3 Vorstände des Unternehmens Akzenta festgenommen worden. Die Auswertung von rund 200 Umzugskartons voller Unterlagen dauert nach Polizeiangaben Monate.

Mich hätte es auch schwer gewundert wenn diese wundersame Geldvermehrung
dauerhaft funktioniert hätte!

Es sind die von Anlegern vereinnahmten Gelder teils in einem unüberschaubaren Firmengeflecht- das teilweise bis Italien und Dubai reicht, versickert.

Mir tun die tausende Anleger wirklich leid die sich blenden ließen!
008
06.06.2006, 13:34 Uhr
teakwood


Hallo Rosalika,

wie schon geschrieben musste die Staatsanwaltschaft den Geschäftsführer gehen lassen da gegen Ihn nichts vor liegt.

Wenn Du meine Ausführungen vielleicht nicht nur überfliegen sondern ausführlich lesen würdest, hättest du bemerkt das ich versuche das Geschäftsmodell zu erklären.
Wie kann man da noch wie so ein dummer Schreiberling einer Zeitung von wundersamer Geldvermehrung sprechen???

Ausserdem wüste ich gern welche Anleger Du meinst??
Die Akzenta ist keine Investmentfirma!!!

Wieso tun dir Leute leid von denen sich bis jetzt noch gar keiner beschwert hat??
Die Anzeige bei der Münchener Staatsanwaltschaft kommt wie schon die anderen male von der Konkurenz. Der pure Neid.

Wenn ich mir ein Auto kaufe und ich bekomme die nächsten 9 oder 10 Jahre mein Geld oder ein Teil davon zurück- sorry ich wüste nicht was ich da bemitleidenswert bin.

Schade das sich manche so schlecht informieren bevor sie eine Meinung und wenn es nur ein abgeschriebener Artickel ist, breit tragen.
009
07.06.2006, 15:09 Uhr
Rosalika


Hallo teakwood,
Du musst mich nicht angreifen sondern Dich selbst informieren.
Tages-Zeitung, Focus, Spiegel oder einfach googeln.
Es gibt inzw. eine Fachanwalt-Hotline für Akzenta-Geschädigte und Sammelklagen.
Es wird geraten schnell zu handeln und einen Fachanwalt zu nehmen.
Vielleicht bist Du ja selbst betroffen.
Leider kommen die Ermittlungen für viele zu spät.
Erinnern tut mich das Ganze ein bisschen an das Bauherrenmodell.
Wieviele sind damals den Versprechungen aufgesessen und auf ihrem Schuldenberg sitzen geblieben.
Eine gute Idee reicht eben nicht aus!
Grüße, Rosa
010
07.06.2006, 18:23 Uhr
teakwood


Hallo Rosa,

was meinst du mit informieren?????????????????????????????????

Bitte, bitte lies meine ausführungen doch noch mind. 2 x und wenn Du etwas nicht verstehst frage mich.
Was ist da so schwer??

Das was die Schreiberlinge von der Zeitung schreiben haben die auch nur von der Pressestelle der Bayrischen Polizei.
Und die agiert weil die Konkurenz der Akzenta AG nun inzwischen das 3.Mal Anzeige erstattet hat. Ich wiederhole mich.
Keine Zeitung hat bis jetzt irgend einen selbst recherchierten Text geschrieben.

Logisch gibt es eine "Fachanwalt -Hotline" die irgendwelche Anwälte sofort in das Internet gesetzt haben als auf gewissen Seiten die Texte erschienen.
Das bedeutet nichts anderes als das es jede menge Anwälte gibt die den ganzen Tag Däumchen drehen und darauf warten das irgend etwas passiert und dann so eine Hotline schalten weil sie hoffen das da irgend einer sich meldet der ja betrogen worden sein könnte.

Nur wie schon ausgeführt wurde die Akzenta nicht von Kunden angezeigt sondern von der Konkurenz. Warum??
Weil es keine geprellten Kunden geben kann!!
Auch den Grund dafür hatte ich schon ausgeführt.

Aber wie gesagt wer lesen kann ist immer noch klar im Vorteil!!!

Das heist das die armen Anwälte für die Schaltung der Werbung für diese Hotline zwar kräftig blechen aber es keine Kunden geben wird die sie vor Gericht vertreten könnten.
Woher glaubst Du zu wissen das es Sammelklagen gibt??????????????
Ich schwöhre Dir die kann es nicht geben!!!!!!

Morgen um 8.00 gibt es eine von Akzenta einberufene Pressekonferenz zu den Anschuldigungen. Aber ich gehe davon aus das dass ja gar nicht interessiert, wichtig ist ja am Ende was die Zeitung schreibt b.z.w. was der Leser lesen will.

Schade das es immer wieder Menschen gibt die es einfach nicht verstehen das es Sachen auf der Welt gibt die sie nicht verstehen und trotzdem nicht schlecht sind.

Grüße Teakwood
011
09.06.2006, 12:10 Uhr
teakwood


http://www.akzenta.org/downloads/presse1.pdf

http://www.wmd-brokerchannel.de/bc_tx.asp?u=3IE6F5980052004&fct=99&ct=59145
012
13.06.2006, 16:15 Uhr
teakwood


Hier noch eine Information für alle die immer nur das lesen was die Schreiberlinge der Zeitungen völlig ohne Recherche und ohne auch nur einen Geschädigten gesprochen zu haben online stellen.

Offener Brief an das Nachrichtenmagazin „Focus“

12. 6. 2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen der Belegschaft der derzeit vorstandslosen Akzenta AG möchte ich sie über eine Reihe von fachlichen und juristischen Fehlern Ihrer Berichterstattung aufmerksam machen.
Die Mitarbeiter haben mich mit ihrer medialen Vertretung beauftragt, da ich als ehemaliger Präsident des Arbeitgeberverbandes der finanzdienstleistenden Wirtschaft AfW in Berlin einerseits das Unternehmen seit mehreren Jahren untersucht habe und andererseits als Lobbyist der verbraucherorientierten freien Finanzdienstleister im Bereich des Kapitalanlage- und Vermittlerrechtes
in Berlin und Brüssel aktiv war.

Ich möchte Sie auf einen grundlegenden Unterschied zwischen einer Finanzdienstleistung und einer Umsatzbeteiligung aufmerksam machen: Die von der Akzenta gestaltete Umsatzbeteiligung ist ein Marketinginstrument und keine Finanzdienstleistung.
Eine Reihe sehr namhafter Experten werden Ihnen die Hintergründe jederzeit beschreiben können. (Recherchen ihrer Redakteure haben offenbar jedoch nicht bei neutralen Experten stattgefunden. Eine Recherche vor Ort fand wohl trotz Einladung ebenfalls nicht statt.)
Doch im Einzelnen: „Im Verfahren wegen des Verdachts des organisierten Betruges gegen Verantwortliche der oberbayerischen Anlagegesellschaft Akzenta AG hat die Staatsanwaltschaft nach ersten Schätzungen Vermögenswerte in Höhe von 500 Millionen Euro sichergestellt.“

Dazu stellen wir fest: Akzenta ist keine Anlage- oder Investmentgesellschaft gemäß KAGG.
Das hat die Landeszentralbank Bayern und die Staatsanwaltschaft München II bereits 2002 festgestellt. (Aktenzeichen 61 Js 6612/00)
Gegenstand der Ermittlungen ist deshalb gerade nicht die Akzenta AG oder deren Geschäftsmodell.
Die Staatsanwaltschaft beherrscht offenbar die oft zitierte „wundersame Geldvermehrung“.

Die AG hat nach geprüften Angaben seit ihrem Bestehen ca. 140 Mio. eingenommen und davon mindestens die vorgeschriebenen 72 % vom Umsatz (100 Mio. € bis einschließlich 02.2006) nachweislich ausgeschüttet.
Wie für die Staatsanwaltschaft hier aus 40 Mio. € Differenz - von der zudem noch die Kosten der Gesellschaft und Investitionen von acht Jahren, wozu auch der Bau des Verwaltungsgebäude mit all seiner Technik und EDV gehören, abzuziehen sind - 500 Mio. werden können, ist nicht nur Insidern schleierhaft.

„Ermittler fanden nach FOCUS-Informationen 300 Gemälde, Schmuck, Goldmünzen, Antiquitäten und sechs Luxusautos. In Deutschland, Frankreich, Schweiz, Österreich und dem Steuerparadies Monaco froren die Fahnder Bankverbindungen ein und räumten Schließfächer.“
Der Besitz solcher Sachen ist nicht verboten. Sechs Autos für vier Familien: Das liegt doch im statistischen Bereich des in Deutschland Normalen. Dass ein erfolgreicher Unternehmer keinen smart fährt, sei ihm verziehen.
Auch unter den Kunden und Aktivpartner(innen) befinden sich mittlerweile Gutverdiener, welche sich einen bestimmten Luxus erlauben, was ihnen allen vergönnt sei, ebenso wie auch in anderen Unternehmen.
Der Vorstandsvorsitzende ist ein bekannter Kunstsammler und hat durch sein Fachwissen den amerikanischen Popart-Maler James Gill, einen Weggefährten von Andy Warhol, der einzigartige künstlerische Maltechniken beherrscht, (beispielsweise Malen mit Wasserfarben auf Seidenstoffen) als Vertragsmaler ausschließlich für die Akzenta AG unter Vertrag genommen.
Dies bedeutet zukünftig, dass auch die Verkäufe dieser Gemälde wieder dem Umsatz der Akzenta AG zufließen und damit auch zur „nachhaltigen Ausschüttung“ an die Vertragspartner der Akzenta AG beitragen, ebenso wie auch andere Beteiligungen.

„Die Staatsanwaltschaft München II nahm mittlerweile insgesamt vier Vorstände und den Aufsichtsratschef der Akzenta AG fest. Ein Vorstand wurde im Zuge einer Haftverschonung freigelassen.“
Das stimmt nicht. Es handelt sich um drei Vorstände der AG und den Sohn des Vorstandsvorsitzenden Christian C.
In welcher Funktion diesem etwas vorgeworfen wird, entzieht sich unserer Kenntnis. Jedoch wird den vier als Personen vorgeworfen, die Akzenta AG und ihre Kunden geschädigt zu haben.
Was daran ist, wird die Staatsanwaltschaft feststellen.

Der Staatsanwalt stellt sich also schützend vor das Akzenta-Modell und will eventuell Benachteiligten helfen. Das sollte unsere volle Unterstützung finden. Die Belegschaft hat deshalb jedermann öffentlich aufgerufen, sich der Staatsanwaltschaft als Zeuge zur Verfügung zu stellen.

Nach Zeugenaussagen gehören die Vorstände zur Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas, in deren Reihen sie erste Kunden akquiriert haben sollen.

Man könnte lachen, wenn es nicht so ernst wäre. Dass Glaubensbekenntnisse jedweder Art zum Ermittlungsgegenstand werden, ruft böse Erinnerungen wach. Wir wollen hoffen, dass dem nicht so ist. Was religiöser Glaube mit dem Geschäft zu tun haben kann, ist gleichfalls rätselhaft.
Als langjähriger bekanntermaßen konfessionsloser Kenner des Unternehmens bin ich bis heute nicht auf die Idee gekommen, einen der Vorstände oder Mitarbeiter nach seinem Glauben zu fragen.

Fragen Sie so was in der Redaktion?
Mitarbeiter oder Kunden, die von sonntäglichen Bekehrungsversuchen an der Haustür berichten, sind hier jedenfalls nicht bekannt.

Mittlerweile haben sich 85 Betroffene bei der Justiz gemeldet.

Akzenta weist Vorwürfe von Betrug und Untreue entschieden zurück. Wir sind für Klarheit und Wahrheit.
Bei den 85 „Betroffenen“ handelt es sich nach unseren Erhebungen auch um zahlreiche Entlastungszeugen oder Beschwerdeführer gegen die Staatsanwaltschaft, da die bisher immer regelmäßigen Auszahlungen der Akzenta nun nicht ausgeführt werden.
Die Zahl derer, die erst durch die Intervention der Staatsanwaltschaft II in München durch blockierte (aber mögliche!) Auszahlungen zu Geschädigten werden, wird sich in den nächsten Tagen noch deutlich erhöhen.
Viele Kunden haben nach eigenem Bekunden bereits Strafanzeige gegen Unbekannt wegen der Verhinderung der laufenden Auszahlungen und eben gerade nicht gegen Akzenta gestellt, der bescheinigt wird, pünktlich auszuzahlen.
In der letzten Kalenderwoche haben sich 812 Kunden bei Akzenta gemeldet. Darunter war niemand, der seine abgerechnete Ausschüttung nicht erhalten hätte.
809 Kunden bekundeten ihre Zufriedenheit mit der Akzenta, 3 Anrufer waren schadenfroh, jedoch keine Geschädigten.

Am vergangenen Donnerstag vor der Pressekonferenz und nach dem anschließenden Kunden- und Partnertreffen suchte in Rosenheim ein Anwalt auf der Strasse (!) verzweifelt nach „Geschädigten“. Vergebens.

Noch einmal zur Klarstellung.
Es handelt sich beim Kundenbindungsinstrument Umsatzbeteiligung juristisch (behördlich bestätigt) nicht um eine Finanzdienstleistung.
Es gibt keine Kapitalanlage.
Es gibt demzufolge auch keine geschädigten Kapitalanleger.

Ein Irrtum wird nicht dadurch wahr, dass er hundertfach öffentlich oder zweimal staatlich wiederholt wird.
Wir wissen: Der Begriff Umsatzbeteiligung kann zu Missverständnissen führen.

Aber das kann der begriff Reitbeteiligung bei Pferdeliebhabern auch. Doch niemand würde dem Besitzer eines Gestütes edler Vollblüter oder eines Reiterhofes Kapitalanlagebetrug vorwerfen, weil er einen Mercedes fährt oder Bilder sammelt.

Im Namen der Belegschaft der Akzenta AG i. A. Alexander Pohle Berlin
013
21.06.2006, 14:09 Uhr
teakwood


http://rechtsanwalt-wirth.de/cms/index.php?id=41

Hier noch ein Link mit regelmäßig neuen Informationen eines neutralen Rechtsanwaltes.
014
21.06.2006, 22:28 Uhr
mihh_001


Ansonsten ist im Internet zu lesen:
... Bekannt hingegen ist Akzenta die Vergangenheit ihres Firmengründers, Ulrich Chmiel. Dieser wurde Mitte der Neunzigerjahre in Schaffhausen zu 12 Monaten Gefängnis bedingt wegen Betrugs und Veruntreuung verurteilt.

Lieber Teakwood, statt persönlicher Beleidigungen wären Antworten auf Fragen nett. Ich behaupte ja auch nicht, dass es ausgeschlossen ist, dass ich ein Mitschüler von Ihnen war, weil ich nicht auf einer polytechnischen Oberschule oder einer anderen Sonderschule war, die auf die Unterrichtung der Mathematik und der Betriebswirtschaftslehre wegen fehlender Begabung der Schüler verzichtete.

Wieso äußern Sie sich nicht zu den von Ihnen frei erfundenen 3.000 Unternehmensbetiligungen der Akzenta AG (tatsächlich gibt es 14 Beteiligungen, die sämtlichst Geld gekostet haben und nichts eingebracht)?

Haben Sie mit Ihrem Kamingeschäft auch dem Herrn Chmiel vertraut und jetzt steckt verdammt viel Geld von Ihnen in dem Schneeballsystem des Herrn Chmiel, das Sie irgendwie wieder rausholen müssen?

Glauben Sie, dass ich Antworten auf diese Fragen bekomme, wenn ich bei Akzenta anrufe?

Fragen über Fragen (die Sie sich auch mal stellen sollten).
Gruß, Thorsten.
015
23.06.2006, 17:20 Uhr
Nordmadr


Hallo, habe weiter oben gelesen, dass Ulrich Chmiel entlassen wurde, weil die Staatsanwaltschaft angeblich nichts gegen ihn in der Hand hat. Das ist nicht ganz richtig, Herr Chmiel wurde aufgrund gesundheitlicher Probleme unter Auflagen entlassen. Inzwischen wurde die Haftbeschwerde der 3 weiteren Inhaftierten vom Richter abgelehnt.

Zwei weitere Anmerkungen:

1. Das Akzenta Modell kam ins stocken. Wie selbst RA Wirth zugeben mußte, hat die Akzenta AG einigen Leuten kein Geld ausgezahlt, auch wenn das kein Betrug ist, da im Vertrag nur die 72% Ausschüttung und der Gesamtbetrag garantiert sind, nicht die Dauer der Rückzahlung.

2. Hat die Staatsanwaltschaft, laut Focus, 500 Mio € sichergestellt. Seit 1998 operiert die Firma im Bereich Umsatzbeteiligung (auch wenn sie schon seit 1995 besteht) und hat seit 1998 133,9 Mio € Umsatz gemacht, davon haben sie 72% an die Kunden ausgeschüttet, verbleiben 37,5 Mio € Firmenumsatz. Von diesem gehen Lohnkosten, Gebäudekosten ect. ab. Was ich damit sagen will ist, woher kommen 500 Mio € wenn nur 37,5 Mio eingespielt wurden??
016
23.06.2006, 17:34 Uhr
Nordmadr


Noch eine kleine Anmerkung. Die 100% Tochter der Akzenta, Cent AG, hat dieses Modell übernommen und man kann über eine "Frei-Karte" bei vielen Geschäften einkaufen und bekommt irgendwann wenigstens Teile seines Geldes zurück. Was keiner hier schreibt (oder weiß) dass die Händler, die in dieses Geschäftsmodell einsteigen wollten, 5000€ Gebühr zahlen mußten um erstmal sogenannter "Freipunkt" oder "Aktivpartner" zu werden. Dieses Geld sollte natürlich über 10 Jahre mit 5facher Rendite zurück gezahlt werden. Diese Leute haben sehr wohl in Akzenta AG / Cent AG investiert.

Zum zweiten gab es eine sogenannte "Multiplex" in der man Geld in Akzenta investieren konnte. Es gab auch viele Anleger, die nur nachgewiesen haben, dass sie sich irgendwann ein Auto gekauft haben und die Umsatzbeteiligung selber bezahlt haben, auch diese Leute haben investiert.

Wenn informieren , dann richtig und gründlich...
017
23.06.2006, 19:27 Uhr
teakwood


Hallo nordmadr,

ich bitte dich innigst das was Du hier schreibst zu überprüfen denn das ist der größte Unsinn.

Um Frei-Punkt zu werden muß man einmalig 99,- € zahlen!!!!!

Zeige mir bitte eine Person die "Ihr" Geld nicht bekommen hat!!!!

Wenn jemand kein geld bekommt dann seit dem 01.06.2006 weil die konten der Akzenta AG eingefrohren sind.
018
23.06.2006, 19:31 Uhr
teakwood


Seht euch bitte auch das an:

http://www.wmd-brokerchannel.de/site/bctx.asp?l=3036653&c=59348

da wird auch erklärt warum Herr Chmiel 12 Monate auf Bewährung bekommen hat, nicht wegen Betrug und Veruntreuung!!!!

Wie gesagt: "Wenn informieren dann, dann richtig und gründlich..."


Thorsten: Ich weis nicht was Du mit dem Kamingeschäft meinst??????

Grüße
019
24.06.2006, 00:14 Uhr
mihh_001


@Teakwood:
Es strengt allmählich doch etwas an, immer Ihre Linktipps zu studieren, um dann festzustellen, dass es sich wieder einmal um die Veröffentlichung der Meinung eines weiteren Akzenta-Partners oder Akzenta-Mitarbeiters handelt. Insofern war Ihr jüngster Linktipp geradezu erfrischend, denn gleich oben links findet der User folgenden Hinweis:

Markus Bauer
AKZENTA AG
Georg-Wiesböck-Ring 9
83115 Neubeuern
08035/9650
bauer@akzenta.org

Sie jedoch, Teakwood, beantworten die konkreten Fragen, die sich auf Ihre sehr konkreten Falschbehauptungen (um es nicht Lügen zu nennen) beziehen einfach nicht:

An welchen 3.000 Unternehmen, wie Sie mehrfach behaupteten, ist die Akzenta denn nun beteiligt? Die Akzenta AG nennt auf ihrer eigenen Internetseite nur 14 Beteiligungen (die überwiegend Eigengründungen sind und von denen keine Geld eingebracht haben dürfte). Fehlen also immer noch die von Ihnen behaupteten 2.986 Unternehmensbeteiligungen...

Doch wie immer von Teakwood keine Antwort, sondern ein weiterer Akzenta-Link zum Thema Akzenta. Sehr objektiv.

Sie fordern so gerne zum Lesen auf, Teakwood. Warum denn niemals zum Rechnen? Die Antwort hierauf ist zum Glück einfach und Sie müssen sich gar nicht selbst bemühen, denn ich werde das Geheimnis des Akzenta-Schneeball-Systems hier offenbaren: Die wundersame Geldvermehrung findet tatsächlich statt, leider jedoch nur auf den Konten der Herren Chmiel und Braun, meinethalben auch noch der so wahnsinnig gut beleumundeten Herren des Aufsichtsrates (Google-Recherche empfohlen!).

Ihre sogenannten Linktipps der letzten Wochen beweisen eines überdeutlich: Frage nie die Frösche, wenn Du einen Sumpf trockenlegen willst.

Abschließend auch noch eine konkrete, jedoch als Frage formulierte, Antwort auf Ihre konkrete Frage, Teakwood: Schon mal die entsprechende URL von info@kamga.de überprüft? ... :-)

Gruß Thorsten.
020
24.06.2006, 11:43 Uhr
Nordmadr


An Teakwood:

Ich selber hab ein eigenes Geschäft, mit einem Partner zusammen. Dieser ist Freipunkt und hat aufgrund einer Sonderaktion "nur" 2200 € bezahlt. Ich selber habe auch mit dem Gedanken gespielt Freipunkt zu werden und dieses Geschäftsmodell als Werbung zu nutzen. Nach Anruf bei Akzenta sagte man mir, ich muß Aktivpartner werden um am Geschäftsmodell teilnehmen zu können, Preis 5000 €. Ich bekomm aber die nächsten 10 Jahre dafür 25000 € zurück. Woher haben Sie die Info, dass es 99 € kostet Freipunkt zu werden? Sind Sie selbst einer, oder nur vom "hörensagen"?



MFG
021
26.06.2006, 17:51 Uhr
teakwood


@nordmadr

Das es nur 99,- € kostet um frei-Punkt zu werden ist meine eigene Erfahrung. Allerdings ist Aktivpartner und frei-Punkt zweierlei Schuh.
Und ich muß sagen das ich dadurch schon einige Geschäfte machen konnte die über die Anbindung an die frei-karte auf mich aufmerksam geworden sind.

Wenn der Herr RA Wirth schreibt das es ein paar gibt die die Umsatzbeteiligung nicht im Rahmen der Prognose bekommen haben ist das für mich kein Verbrechen denn darum heist es ja Prognose und das steht überall drinn.
Ich glaube aber kaum das wenn ein Kunde bei mir ein Produkt kauft und statt innerhalb der nächsten 10 Jahre dann eben innerhalb der nächsten 12 Jahre ein Teil des Kaufbetrages zurück bekommt, das für tragisch hält, denn er bekommt es ja geschenkt.

@mihh_001
Wie ich schon sagte, wen Sie detailierte Auskunft zum Geschäftsmodell der Akzenta haben möchten sind Sie bei mir an der falschen Adresse. Auch zu der von mir angeblichen Falschbehauptung befragen Sie bitte die Gesellschaft selber, denn das mit den Firmenbeteiligungen ist eine offizielle Erklärung eines Akzenta Mitarbeiters zur Frage " Mit was noch Umsatz gemacht wird."
Das diese Firmen nicht im Geschäftsbericht stehen kann ich nicht erklären da ich keine Ahnung habe ob diese selbst bei einer geringen Beteiligung auftauchen müssen.

Wenn sich die Akzenta in meinem Unternehmen mit angenommen 50.000 € beteiligen würde wöllte ich auch nicht das es überall nachzulesen ist.
Das nennt man glaube ich : Datenschutz.

Grüße
022
29.06.2006, 00:13 Uhr
mihh_001


Schönen Abend, Teakwood,

jetzt habe ich zum ersten mal einen Beitrag von Ihnen gelesen, der auch wirklich von Ihnen stammt und nicht reines Nachplappern von Vorgesabbeltem ist. Danke dafür, ich würde mich für mehr interessieren.

Natürlich war es ein Akzenta-Mitarbeiter, der irgendetwas von 3.000 Firmen faselte, die alle mindestens 1 % ihres Umsatzes an Akzenta zahlen würden. Eine glatte Lüge. Denn natürlich ist es normal, dass Unternehmen am Gewinn beteiligen, nicht am Umsatz. Wenn ein Unternehmen wertschöpfend tätig ist, geht es auch gar nicht anders, da viel Umsatz keineswegs zwingend Ertrag (Gewinn) bedeutet. Um es ganz deutlich zu sagen: Auch mit noch so astronomisch hohen Umsätzen kann eine Firma pleite gehen. Logisch, wenn die Kosten höher sind, als das Ergebnis der Geschäftstätigkeit.

Die Akzenta hatte und hat allerdings kein Produkt, sondern sie bezahlte Altkunden mit den von Neukunden eingezahlten Geldern, wobei sie davon stets 28 % einbehielt. Damit lassen sich schon ganz nette Erträge generieren, denn die Kosten sind gering, da nichts produziert werden muss, außer vielleicht ein paar Hochglanzprospkte...

Die tatsächlichen Beteiligungen der Akzenta AG, z.B. die Cent AG, dienten vielmehr dazu, den Chmiels weitere lukrative Aufsichtsrats- und Vorstandsposten zu verschaffen. Auf die 28 % der eingezahlten Umsätze hat man schließlich vertraglich Anspruch. Und wo wäre es besser angelegt, als auf den Gehaltsabrechnungen und Konten der Vorstände oder in Aufwandsentschädigungen für Aufsichtsräte?

Tatsache ist: Aus Haftungsgründen wollten die Chmiels die Umsatzbeteiligung nicht als Kapitalanlage kategorisiert sehen, obwohl alle anderen, auch werblich genutzten, Faktoren dafür sprachen (Investition eines Betrages in der Erwartung, damit Gewinn zu erwirtschaften).

Umsatzsteuerrechtlich wähnten die Chmiels ihr betrügerisches Produkt selbst im Bereich der Kapitalanlage. Oder warum sonst haben die Chmiels über viele Jahre "vergessen", die Umsatzsteuer anzugeben, anzumelden, auszuweisen und abzuführen? Mal ganz abgesehen davon, dass die Chmiels spätestens im Falle der amtlichen Feststellung der zu zahlenden Umsatzsteuer die "berechtigten Forderungen" der Konsumenten mit den beglichenen Umsatzsteuern verrechneten. Mindestens im Falle der Privatkunden schlichtweg Betrug, da zumindest in diesen Fällen unzulässig, die MWSt. nachzuberechnen.

Da wertschöpfende Umsätze der Akzenta AG Fehlanzeige waren, sind und sein werden und Umsätze de facto nur aus Einzahlungen von neu verkauften Umsatzbeteiligungen herrühren gibt´s nur ein Urteil: Ein (kriminelles) Schneeballsystem.

Schade, dass immer wieder ehrliche Menschen darauf reinfallen. Gier frisst Hirn. Leider.

Ich hoffe ehrlich, es geht Ihnen trotzdem gut. Gruß, Thorsten.
023
07.08.2006, 00:20 Uhr
killroy


Hallo teakwood,
ich habe mich sehr intensiv mit dem Thema Akzenta auseindergesetzt. Grund war, dass ein guter Bekannter von mir aktiv für die Akzenta wirbt und mich für die Sache begeistern wollte. Da ich allerdings diesbezüglich sehr skeptisch bin, hat er mir vor drei Jahren eine Akzenta Beteiligung über 500 Euro auf meinen Namen abgeschlossen. Bis zum heutigen Tag hat das gerade mal 10 Euro gebracht. Wenn er das Geld auf einem Festgeldkonto angelegt hätte, wäre da bestimmt mehr rausgekommen. Ich habe auch von Leuten gehört, die in das Akzenta Geldvermehrungssystem investiert haben. Leider kenne ich keinen, der auch nur in die Nähe der vorhergesagten Euronen gekommen ist, ausser von denen, die selbst aktiv für die Akzenta werben :-(, komisch - oder?. Die meisten winken ab und wollen nicht darüber sprechen. Wer tut das schon gerne, wenn er merkt, dass er dubiosen Geldmachern aufgesessen ist.
024
31.08.2006, 10:15 Uhr
Vandercammen


Gut, daß ich dieses Forum gefunden habe.
Mein Erlebnis:
Gesten Abend war ein Vertreter der Firma Exclusiv bei uns.
Nach seinen Angaben sucht er in unserer Stadt 10 lead user. Er soll
111 "Bewerbungen" haben. Die Firma entscheidet, wer die "besten"
10 Kandidaten sind, denen die Ehre zuteil wird, lead user zu werden.

Es wurde auch gleich die Terasse vermessen. Ich hatte erwartet,
daß auch Bilder gemacht werden, damit die " Auswahlkomission"
eine Entscheidungsgrundlage hat. Bilder wurden aber nicht gemacht.

Quasi aus der Hüfte wurde ein geschätzter Preis von €50.000 für
einen 4,00 x 3,20 grossen Wintergarten mit etwas Schnickschnack
veranschlagt.

Zu 90 % ging es im Gespräch um das "Marketingkonzept", gar nicht um
die Technik oder die Ausgestaltungsmöglichkeiten des WG.

Eckpunkte:

600 € monatlich 10 Jahre
4 x jährlich Tag der offenen Tür
Reklameschild
Prospektverteilen
Provision 2,5% für Kaufabschlüsse

Das hörte sich alles sehr, ja zu verlockend an.
So richtig mulmig wurde es mir in dem Augenblick, als ich trotz Bitte
vom Vertreter weder eine Visitenkarte, noch einen Katalog und
erst recht nicht einen Vertragsentwurf erhielt. Ich sagte ihm,
dass ich, sollte ich ein konkretes lead user Angebot erhalten ,
vor Unterschrift einmal drüber schlafen würde. Die Reaktion war befremdlich -
das sei ein ganz einfacher "in Deutsch gehaltener " Vertrag der klarer gar nicht sein kann. Also gefiel ihm meine Idee, einmal drüber zu schlafen überhaupt nicht.

Er verabschiedete sich sinngemäss mit den Worten, dass ich "gute Chancen hätte " in den Kreis der lead user aufgenommen zu werden.

Hat jemand in dieser Runde diebezüglich bereits Erfahrungen gemacht ?
Ich traue dem Braten nicht.

Gruß

Vandercammen
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