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Wintergarten-Forum
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Wintergarten-anschluss an verblendetes Haus
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Thread - Seiten: > 1 < |
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000
02.09.2004, 20:38 Uhr
Connie
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Hallo,
ich habe eine Frage - vielleicht weiß hier jemand Rat. Wir bekommen gerade einen Wintergarten an unser verklinkertes Haus angebaut. Nun wurden wir von unserem Sachverständigen, der eine Art Zwischenabnahme gemacht hat (derzeit stehen Fundament sowie Brandschutzwände sowie das "nackte Gerüst" ohne Verglasung), darauf aufmerksam gemacht, dass der Anschluss an das Haus nicht ordnungsgemäß durchgeführt worden sei. Und zwar ist er der Meinung (und dafür soll es auch irgendeine Norm geben), dass man oberhalb des Anschlusses eine Reihe Klinker hätte rausnehmen müssen, eine Folie "rutschenförmig" dort hätte installieren müssen, damit das Wasser, das oberhalb des Wintergartens in die Klinkerwand eindringt, auch oberhalb des Wintergartens wieder "herausgespült" wird. Ansonsten würde das Wasser eben zum einen aus den Lüftungsschlitzen, die in der Klinkerwand im unteren Bereich existrieren, herauslaufen, zum anderen könne es aber auch zu Schimmelbildung in der Wand kommen. Hat hier schon jemand von dieser Methode der Folienanbringung gehört? Die Wintergartenfirma sagt natürlich, sie habe das noch nie gemacht und sei bisher auch noch nie damit konfrontiert worden. Man habe sogar bei Fachverbänden nachgefragt und die Antwort bekommen, dass das absolut unüblich sei......
Gruß, Connie |
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001
03.09.2004, 09:03 Uhr
Sachverständiger
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Hallo,
sicherlich hat ihr Sachverständiger irgendwo recht. Ihr Wintergarten ist jedoch als Anbau zu sehen, und hier hat die Firma die den wintergarten liefert schon recht das diese vorgehensweise nicht üblich ist. Hinter den Klinker läuft ja auch kein Wasser die Wand herunter, es kann nur im Fugenbereich Feuchtigkeit nach lang anhaltenden Regenfällen auftreten. Diese trocknet jedoch auch wieder aus, Die Isolierung zwischen Klinkerwand und Haus reicht aus um eine Thermische Trennung zu gewährleisten. Die Demontage der Klinker wäre zu aufwendig, den wenn dort eine Sperrfolie angebracht würde müßte sie auch Luftdicht sein. So wie ihr Wintergarten vorgebaut wird ist es vollkommen üblich, Wenn der wandanschluß zum Haus richtig abgedichtet wird sehe ich bei der Bauvorhaben keine Probleme.
mit freundlichem Gruß
R. Schneider Tischlermeister & Sachverständiger fur Wintergärten HVSchnei@aol.com |
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002
03.09.2004, 09:22 Uhr
Tonn-Bauelemente
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Hallo Connie
Herr Schneider hat vollkommen recht - es ist nicht üblich, eine Klinkerwand aufzuschlitzen und eine Folie zu instalieren. Zumindest ist mir diese Regelung noch nie zu Ohren gekommen...oder ich habe sie verpaßt. Zum anderen - wenn ich eine Klinkerwand aufbreche und eine Reihe Steine herausnehme, hat dies unweigerlich zur Folge, daß die oberen Steinreihen nachrutschen können oder sich zumindest Risse in den Fugen bilden können. Und außerdem - warum soll denn durch einen vorgesetzten Wintergarten mehr Wasser in eine Wand eindringen, als vorher? Wenn die Firma einen oberen Blechabschluß über den Wintergarten anbringt, könnte sie ja einen Schlitz in eine Fuge fräsen und das Blech einschieben und abdichten? Aber dazu müßte man die örtlichen Gegebenheiten besser kennen.
mit freundlichen Grüßen Markus Tobisch |
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003
04.12.2004, 21:21 Uhr
www.holten.tv
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Zum Thema verblendmauerwerk: Erstmal muss geklärt werden, ob das Verblendmauerwerk die statischen Lasten des Wintergartens tragen kann. Insbesondere ist auf die Stabilität über etwaigen Türen und/oder Fensteranlagen zu achten. Hier kann es unter umständen dazu führen, dass es das Verblendmauerwerk abhebt.
Wärmetechnisch ist die Anbindung am das Verblendmauerwerk denkbar ungünstig, denn der Wintergarten heizt sich durch solare Zugewinne im Winter auf und zur gleichen Zeit befindet sich kalte Luft in der Hinterlüftung. Diese Situation führt zu Kondenswasser- und Schimmelbildung an dem Verblendmauerwerk- Wintergartenseitig.
Durch evtl. einströmen von angewärmter Luft aus den Fensterbereichendes Kernhauses in die Hinzerlüftung kann es ebenfalls zu Feuchteschäden /Kondensation in der Dämmung kommen
Technisch gibt es grundsätzlich 2 Möglichkeiten:
1.Anschluss an das Verblendmauerwerk (unter Beachtung der Statik), mit Abdämmung der Inneward und luftdichtem Verschluss der Hinterlüftung innerhalb des Wintergartens. Oberhalb des Wintergartens (Außerhalb) müssen neue Belüftungsmöglichkeiten der Wand geschaffen werden. 2.Abtragen des Blendmauerwerkes und der Dämmung sowie Anschluss am Kernmauerwerk. Schaffung der neuen Dämmungsbelüftung oberhalb des Wintergartens.
mfg
Ihr Holten Wintergartenteam Abt. Bauphysik |
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004
10.01.2005, 17:59 Uhr
kausche dirk
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Hallo,habe mal eine allgemeine Frage Ich möchte an meinem Reihenendhaus seitlich einen Wintergarten anbauen lassen,evt.mit spitz zulaufendem Dach,überlege auch die Garage mit einzubeziehen die die Hälfte der Wand einnimmt um obendrauf zuzätzlichen Raum zu gewinnen.kennt jemand eine Firma die so etwas baut oder hat jemand erfahrung mit solchen Bausätzen??Infomaterial über so oder ähnlichen Anbauten wären erwünscht |
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005
11.01.2005, 08:50 Uhr
Huber Wintergärten
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Hallo herr dirk kausche,
über fertige Bausätze ist mir nichts bekannt. in der regel wird ein nur für ihr haus passender wintergarten angefertigt. unsere firma fertigt zum beispiel nur auf maß. informieren sie sich bei ihrer zuständigen glaserinnung über entsprechende wintergartenbauer in ihrer nähe.
viele grüße
G. Huber |
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