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Mittwoch, 29. Februar 2012

Wintergärten Schennjesse Selbstbausatz Klima- Hitzesystem

Häufig gestellte Fragen

Kategorie: Klima im Wintergarten:

WintergartenZufall: 7

Frage:

Da wir unseren geplanten Wintergarten (ca. 27 qm) als Wohnraumerweiterung (ohne Abtrennung!) nutzen wollen und keine große Hausanschlußhöhe (ca. 2,80 m) bzw. Dachneigung haben werden, bereiten mir vielversprechende und möglichst unabhängig arbeitende Lösungen dieser Klimaprobleme noch Kopfzerbrechen.
Ich interessiere mich daher für das Hitze- und Feuchtigkeitsbewältigungssystem (Lüfterschnecke und Hypotauscher) von Schennjesse. Ist die seitens der Firma angepriesene Funktionsgarantie wirklich realistisch ?
Hat jemand mit diesen Systemen Erfahrungen gemacht?
In welchen Größenordnungen bewegen sich im Vergleich zu anderen Herstellern die Schennjesse-Preise...
... a) des WG allgemein
... b) der Klimasysteme

Antwort:

Ich stehe vor dem gleichen Problem wie Sie und hatte etliche Anfragen an Schennjesse. In erster Linie kam es mir auf Kunden an, die ich besuchen und befragen konnte. Dies wird zwar bei Schennjesse angeboten, aber ich erhielt nur eine (evtl. kostenlose) Einladung nach Hamburg, wo ich mir sicher in einem "Mustersystem" alles anschauen und zeigen lassen konnte.
Mich hat das sehr nachdenklich bezüglich der Funktion, z.B. bei den Sommertemperaturen gemacht. Unter anderem erhielt ich auf folgende Fragen/Einwände keine Antwort:
•Ist Ihr System z.B. von der "Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung" oder einer anderen Institution zertifiziert?
• Die von Ihnen gemachten Angaben z.B. Fliegengaze dürften kaum einen wirsamen Schutz z.B. gegen Spinnen sein, die bereits als Frischgeschlüpfte leicht durch die Gaze dringen, sich im System einnisten und dieses verstopfen.
Bekannte haben auf alle Technik verzichtet, aber dafür Wärmeschutzglas der höchsten Werte eingesetzt und eine Wand mit Falttüren ausgerüstet.
Sie sind sehr zufrieden mit dieser Lösung.

Mittlerweile habe ich mich für einen Schennjesse-WiGa entschieden. Mit der Betreuung und Beratung bin ich eigentlich sehr zufrieden. Auf einer unabhängigen Verbraucherseite (mir fällt die Adresse leider nicht mehr ein) habe ich vom Lüftungssystem erstmalig gelesen und bin daher auf Schennjesse aufmerksam geworden. Infomaterial wurde uns unverzüglich zugesandt und auch persönliche Beratung per Telefon erfolgte stets promt und ausführlich. Schennjesse bietet eine Anschauung "vor Ort" in Hamburg an (Reisekosten werden bis zu einer Pauschale bei Bestellung des WiGas erstattet). Dort steht wirklich nur ein Musterwintergarten im Gebäude. Dieser Musterbau hat allerdings in erster Linie nur den konkreten Zweck, sich die Technik und Arbeitsweise der Klimasysteme mal anschauen zu können und vorführen zu lassen. Ich muss sagen, dass ich wirklich beeindruckt war von der Leistungskraft der Lüfterschnecke - und ich bezeichne mich nicht gerade als gutgläubig. Im normalen Betrieb war nichts von einem Luftzug zu spüren. Wurde allerdings die Zuluft unterbrochen (Dichtungsklappe), war es aufgrund des Unterdrucks nur mit enormer Anstrengung möglich, die Wintergartentür zu öffnen.
Mich hat das Lüftersystem eigentlich überzeugt, da mit Passivlüftung niemals ein solcher Luftaustausch erreicht werden könnte und dieses System auch personenunabhängig arbeitet. Garantiert wird Schattentemperatur außen, wobei hier die Kubikmeterzahl des Luftraums begrenzt ist (~60 km). darüberhinaus müssten mehrere Geräte vorgesehen werden. Preislich war ich zumindest nicht negativ überrascht.
Unser Bausatz soll voraussichtlich Mitte November geliefert und aufgebaut werden. Wir sind gespannt. Bisher sind wir - wie gesagt - zufrieden mit Abwicklung und Beratung.

Ich bin in der Detail-Planungsphase für meinen Wintergarten.
Ich wohne bei Wien, weit weg von den hier angebotenen Referenzadressen.
Ich will eigentlich eine Wintergartenfirma aus meiner Nähe für den Bau beauftragen, bin aber relativ stark von der Lüfterschnecke, die Schennjesse verwendet, überzeugt.
Kennt ihr jemand, der dieses oder eine ähnliches System alleine anbietet?


Mich würde interessieren, ob Euer Schennjesse Wintergarten mittlerweilen schon läuft? Wir haben genau vor 8 Monaten einen Schennjesse WG aufgebaut bekommen. Im Sommer waren wir zufreiden, trotz der Hitze. Das System funktionierte einwandfrei. Aber jetzt, wo die Minusgrade an den Himmel kamen, ist es tatsächlich ein WiGa (Temperaturen nachts von 11 Grad):
Wir wollten ihn ganzjährig nutzen, heizen mit Fußbodenheizung und können uns nur tagsüber darin aufhalten. Welche Erfahrung habt ihr gemacht?


Unser WiGa steht mittlerweile und ist soweit auch klimatisiert. Wir haben keine FB-Heizung, sondern Hochkörper. Uns wurde ausgerechnet, dass wir bei ca. 60 Kubikmeter etwa 3,3 KW Heizleistung benötigen. Wir haben jedoch ein wenig gepokert und nur zwei H-Körper angebracht (ca. 2,5 KW), wobei optional Anschlüsse für einen dritten HK liegen, falls es nicht reicht. Ich kann aber sagen, dass dies vermutlich nicht nötig sein wird, da wir es schon gemütlich warm hatten, trotz Minusgrade. Dies, obwohl der WiGA noch nicht "luftdicht" ist: Die Vitrine fehlt noch und der Schacht ist somit nur provisorisch abgedeckt. Ebenso sind die Anschlußfugen von den gemauerten Seitenwänden noch nicht versiegelt, sodaß es hier und da noch kräftig hineinzieht und wir durch die Ritzen nach draussen sehen können . Wir hatten Temperaturen von 19-21°C nachts und 22-24°C tags (je nach Sonnenschein). Fairerweise muss ich sagen, dass wir die Sitzgelegenheiten alle an der Hauswand haben (im Rücken die Heizkörper) und nicht an der Fensterfront - womöglich würde man dort eher die Kälte spüren. Desweiteren wird von Bedeutung sein, dass unser WiGa nicht thermisch getrennt vom Wohnraum ist, sondern offen. Dies macht sicherlich auch viel aus.
Wir sind auf den Sommer gespannt - schön zu hören, dass das System den Erwartungen gerecht wird.

Eine Fussbodenheizung reagiert zu langsam bei Temperaturdifferenzen von Tag zu Nacht, deshalb der Temperaturunterschied. Entweder, falls die Möglichkeit noch besteht, einen Heizkonvektor an der Fensterseite installieren oder die Doppelstegplatten von innen mit Stoff zuhängen, dann geht die Wärme nicht ganz so schnell flöten. Einen Heizkonvektor kann man auch an die Füssbodenheizung mittels 'Rücklaufthermostat' (oder so ähnlich) anschliessen, dann braucht man nur noch den Konvektor bei Bedarf aufdrehen und die FB läuft den ganzen Tag.Ist die Lüftung auch nachts ausgeschaltet?

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